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Pietro Bellotti, Ansicht des Dresdner Marktplatzes vom Judenhof aus  Ansicht von Dresden vom rechten Elbufer aus

Pietro Bellotti, Ansicht des Dresdner Marktplatzes vom Judenhof aus Ansicht von Dresden vom rechten Elbufer aus

Öl auf Leinwand. Jeweils 60,5 x 88 cm.

Losnummer: 2077


Pietro Belloto, auch Bellotti genannt, ist ein Sproß der berühmten venezianischen Malerfamilie Canal, die durch Antonio Canal, il Canaletto (1697-1768) den Ruhm der venezianischen Vedutenmalerei begründete. Sein Neffe Bernardo Bellotto, der auf ähnliche Weise arbeitete, übernahm ebenfalls den Zusatznamen „Canaletto“. In der Ruhmesskala der venezianischen Vedutisten folgt er dem Onkel auf Platz zwei. Als dritter ist dann Pietro Bellotto an der Reihe, sein jüngerer Bruder.
Pietro Bellotto wurde um 1725 in Venedig geboren. Nach einer Lehre bei seinem nur drei Jahre älteren Bruder Bernardo zog er aus uns unbekannten Gründen nach Toulouse, wo er 1749 heiratete, eine Familie gründete und eine Malerwerkstatt eröffnete. In den folgenden Jahren bis 1790 ist seine Teilnahme an den Ausstellungen der dortigen Akademie der Künste dokumentiert. Reisen in andere Regionen oder Aufenthalte in Venedig hingegen sind nicht überliefert. Dennoch zeigen Bellottos Bilder zumeist Ansichten von Venedig, Florenz, Rom, Genua, aber auch von Dresden, wie die hier vorliegenden, sehr schön erhaltenen Ansichten der Stadt an der Elbe.
Pietro Bellotto transferierte Aquatinta-Radierungen seines Bruders auf die Leinwand. Beide Ansichten malte Bernardo Bellotto in Dresden im Auftrag des sächsischen Kurfürsten August III. und zwar zwischen 1748 und 1750. Im unmittelbaren Entstehungsprozess der Gemälde schuf er auch die entsprechenden Aquatinta-Radierungen. Diese farblosen Graphikblätter zirkulierten sehr rasch auf dem gesamten Kontinent und gelangten auch nach Südfrankreich in die Hände des jüngeren Bruders. Pietro Bellottos vorliegende Gemälde klingen denn auch wie ein leises Echo von Bernardos emblematischen Veduten.

Provenienz

Deutscher Privatbesitz.


Veranstaltungshinweise:

Am 14.11.2020 Auktion 1160: Alte Kunst und 19. Jahrhundert


Schätzpreis: 120.000 - 140.000  EURO

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