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Oskar Mulley, Bergbauernhof

Oskar Mulley, Bergbauernhof

Öl auf Leinwand. 80 x 140cm. Signiert und bezeichnet unten rechts: MULLEY GARMISCH. Sowie betitelt, signiert und bezeichnet verso oben rechts: "BERGBAUERNHOF" MULLEY GARMISCH. Rahmen.

Dem Werk liegt eine Expertise vom 19. Oktober 2019 von Herbert Ascherbauer, Schwarzach/Österreich bei. Wir danken Herbert Ascherbauer für die freundliche, wissenschaftliche Unterstützung.

Losnummer: 61


Provenienz:
- Galerie Schüller, München (lt. Einlieferer)
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen

Oskar Mulley ist ein bekannter österreichischer Maler der Klassischen Moderne, der sich mit seinen Gebirgslandschaften einen Namen macht. Er ist unter anderem Mitglied des Wiener Künstlerhauses und der Wiener Secession. Schon zu Lebzeiten erhält er viele Auszeichnungen wie etwa 1929 den Wiener Volkspreis des Wiener Künstlerhauses und 1937 die Österreichische Goldene Staatsmedaille für Bildende Kunst.

Seine künstlerische Laufbahn beginnt der Kärntner 1909 mit dem einjährigen Besuch der Städtischen Gewerbeschule in München. Dann schreibt er sich an der Wiener Kunstakademie ein, wo er bis 1913 bei Alois Delug und Rudolf Jettmar studiert. Nach dem Abschluss betätigt sich Mulley hauptsächlich als Theatermaler, bis er sich 1918 in Kufstein niederlässt. Hatte er sich bisher mit bäuerlichen Stillleben und ländlichen Motiven beschäftigt, findet der Künstler in der neuen Umgebung das Thema, das sein weiteres Schaffen bestimmt: die Gebirgslandschaft. Die Bergwelt stellt für ihn aber keine bloße Kulisse dar, sondern steht im Fokus seines Interesses. Auch wenn er von nun an auf die Wiedergabe von Menschen verzichtet, so verweist er doch mit der Darstellung von Höfen, Schuppen und Kapellen, die er harmonisch in seine Landschaften einfügt, auf das bäuerliche Leben. Groß, kraftvoll und virtuos gestaltet Mulley seine Bilder in dieser Zeit, wobei er einen unverkennbaren Malstil entwickelt. So greift er zu Palettenmesser und Spachtel, um die Farben pastos und schichtweise auf den Malgrund zu bringen, wobei ein vitales Farbrelief entsteht, das eine eigene Tiefenwirkung entfaltet. Nach der Übersiedlung nach Garmisch-Partenkirchen 1934 ändert Mulley seine stilistischen Mittel. Er benutzt nun mehr und mehr Pinsel, wodurch er eine feinere und präzisere Malweise erreicht, und verwendet ein weicheres und fließendes Kolorit, ohne dabei auf die Lebendigkeit und Farbintensivität seiner früheren Kompositionen zu verzichten. Das hier vorgestellte Gemälde ist ein beeindruckendes Beispiel für diese späte Schaffensphase des Künstlers.


Veranstaltungshinweise:

Am 27.11.2019 439. Auktion: Modern


Schätzpreis: 50.000 - 70.000  EURO

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