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Heinz Butz gestorben

Der Maler Heinz Butz ist mit 96 Jahren in München gestorben

Der Maler Heinz Butz ist tot. Wie die Galerie Jahn und Jahn mitteilte, ist der Künstler hochbetagt im Alter von 96 Jahren in München gestorben. Über siebzig Jahre lang habe Butz die Grammatik seiner Bildsprache mit Blei- oder Buntstiften an einem schlichten kleinen Holztisch in seinem Münchner Atelier entwickelt. Weder er noch seine Werke suchten nach Geltung und benötigen auch keinen lauten Auftritt: „In der Stille blühen sie auf“, würdigte die Münchner Galerie den ehemaligen Akademieprofessor, den sie seit 1984 vertrat und in zwölf Einzelausstellungen, zuletzt im Mai und Juni dieses Jahres, dem kunstinteressierten Publikum präsentierte.

Der 1925 in Dillingen an der Donau geborene Heinz Butz studierte zunächst von 1948 bis 1950 an der Kunstschule der Stadt Augsburg und wechselte dann an die Akademie der Bildenden Künste nach München. Seine künstlerische Karriere setzte schon früh ein. Von 1954 an lehrte Butz zunächst an der Kunstschule und dann an der Werkkunstschule in Augsburg, 1967 wurde er an die Münchner Kunstakademie berufen und unterrichtete dort ab 1983 als ordentlicher Professor. Ausgehend von seiner Beschäftigung mit Paul Cézanne, Paul Klee und Wassily Kandinsky entwickelte Butz ab Mitte der 1950er Jahre eine eigene gegenstandslose Bildsprache. Geometrische und amorphe Formen mit einer zurückgenommenen Farbigkeit sind dabei typisch für sein Werk; manchmal lassen seine Bilder Erinnerungen an die Natur zu. Dabei sind sie nie laut und vordergründig; ihr Reiz entfaltet sich vielmehr im zierlich Kleinen, im subtil und reflektiert gesetzten Linien-, Punkte- und Farbenspiel.

In den 1960er Jahren konnten sich Butz’ experimentelle Bildtypen der Skulptur angleichen und als irregulär geformte Wandarbeiten die Nähe zu den amerikanischen Minimalisten und Shaped Canvas-Künstler suchen. Bei Butz sei nichts zu viel. Alles sei immer exakt so weit ausgeführt, wie es notwendig ist, um die Form behutsam auf der Fläche mittels der Umrisslinie entstehen und leben zu lassen. „Der heitere Ernst einer immer genauen Bildsprache, das Geistige der Bildzeichen und das große Selbstverständnis seiner Arbeit, entstanden aus der ruhigen, kontemplativen Tätigkeit des Künstlers – all das strahlt uns aus den Werken von Heinz Butz entgegen, als etwas Seltenes, ja Abgelegenes, das nur von aufmerksamen Augen zu entdecken und wahrzunehmen ist“, so sein Galerist Fred Jahn.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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