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Kunst russischer Non-Konformisten in Koblenz

Neben der offiziellen Staatskunst etablierte sich in der ehemaligen Sowjetunion seit der sogenannten „Tauwetter-Periode“ unter Breschnew nach dem Parteitag der KPdSU von 1956 auch ein künstlerisches Schaffen, das sich abseits der vom Staat gelenkten Kunstdoktrin des „Sozialistischen Realismus“ bewegte. Unter dem Begriff „Non-Konformismus“ wurden zahlreiche Stilrichtungen zusammengefasst, die allesamt den Pluralismus einer „Anti-Kunst“ ausmachen. Ihnen widmet sich seit gestern das Ludwig Museum in Koblenz und greift dabei auf eine bislang nicht gezeigte, deutsche Privatsammlung zurück. Zu der Kernzelle der Non-Konformisten zählt der „Lianosovo-Kreis“, der sich um Krasnopewzew, Wladimir Nikolajewitsch Nemuchin, Oskar Rabin, Lidija Masterkowa in dem kleinen russischen Dorf Lianosovo ab Mitte der 1950er Jahre regelmäßig zusammenfand. Hier – wie auch in vergleichbaren anderen Kreisen – trafen sich nicht nur Maler oder Zeichner, sondern auch Literaten, Philosophen, Physiker und andere Wissenschaftler oder Intellektuelle. Wladimir Nikolajewitsch Nemuchin sollte derjenige sein, der zwischen der offiziellen Staatslinie und den Interessen der Künstler aufgrund seines hohen diplomatischen Geschicks vermitteln konnte.

Die Sammlung verdankt sich im Wesentlichen der engen Freundschaft des Besitzers mit Nemuchin, der sie zu weiten Teilen aufgebaut hat. Durch seine zahlreichen Künstlerfreundschaften ist ihm mit der Kollektion eine einzigartig dichte Zusammenstellung der verschiedenen Stile geglückt. Dokumentiert werden die Anfängen, die sich in den 140 Arbeiten der Ausstellung überblicksartig zusammenfügen, mit wichtigen Arbeiten von Julo Sooster, Oskar Rabin, Wladimir Nikolajewitsch Nemuchin, Lidija Masterkowa. Zudem sind jene Künstler versammelt, die mit ihren unterschiedlichen Zielsetzungen das breite Gefüge der gesellschaftlichen, politischen und intellektuellen Empfindungen in ihren Werken spiegeln, wie Anatoli Brussilowski, Erik Bulatov, Wladimir Jakowlew, Wladimir Jankilewski, Ernst Neizvestny, Marlen Schpindler, Edik Steinberg, Anatoli Swerew, Wladimir Grigorjewitsch Weisberg. Die Sammlung beschränkt sich nicht nur auf die Kernzeit der Non-Konformisten, die durch Perestroika und Glasnost ihren politischen Widerstand verloren, sondern ist als lebendige Fortschreibung gedacht, die an den Künstlerpersönlichkeiten selbst orientiert ist und deshalb auch aktuelle Werke einbezieht, wie Arbeiten von Ilya Kabakov.

Die Ausstellung „Non-Konformisten aus Moskau“ ist bis zum 31. Mai Dienstag bis Samstag von 10:30 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zu Ausstellung erscheint ein Katalog, der am 12. Mai vorgestellt wird.

Ludwig Museum im Deutschherrenhaus
Danziger Freiheit 1
D-56068 Koblenz

Telefon: +49 (0)261 - 30 40 412
Telefax: +49 (0)261 - 30 40 413

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


25.04.2004, Non-Konformisten aus Moskau

Bei:


Ludwig Museum im Deutschherrenhaus








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