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Passage II. Hommage à Watteau / Doris Ziegler

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Der Orient in Wien

Die Faszination, die der Orient seit langem auf die Europäer ausgeübt hatte, erreichte im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt und wurde zu einem Spiegel westlicher Sehnsüchte. Was bisher nur für Forschungsreisende erfahrbar war, geriet nun in den Bereich des mondänen Tourismus. Mit Dampfschiffen des Österreichischen Lloyd konnte man schon ab 1848 direkt von Triest nach Alexandria reisen. Die Kunst war ein wichtiger Transformator einer Orientbegeisterung, die vom zivilisationsmüden Wunsch nach Ursprünglichkeit ebenso geprägt war, wie von Phantasmagorien einer exotisch-erotisierenden Welt. Beliebte Bildmotive waren pittoreske Märkte, Haremsszenerien oder suggestive Porträts orientalischer Mädchen und Knaben. Das europäische Publikum ergötzte sich an der Weite und Hitze von Wüstenlandschaften mit Karawanen und wilden Tieren. Darstellungen der Monumente des alten Ägypten und des antiken christlichen Palästina waren ebenso gefragt wie - von der abendländischen Sicht geprägte - Bilder rund um das "alltägliche" orientalische Leben.

Nun widmen sich die Museen der Stadt Wien gemeinsam mit der Residenzgalerie Salzburg der österreichischen Orientbegeisterung im 19. Jahrhundert. In der Hermesvilla sind derzeit 50 Gemälde von Orientmalern aus dem Gebiet der österreichisch-ungarischen Monarchie, wie Eduard Charlemont, Carl Rudolf Huber, Johann Victor Krämer, Alphons Leopold Mielich, Alois Schönn oder Leopold Carl Müller, zu sehen, die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts den Orient für sich entdeckten. Von spätbiedermeierlich detailgetreuen Ansichten aus den 1850er Jahren bis zur plein air-Malerei und der secessionistisch geprägten Kunst nach 1900 reicht ihr stilistischer Bogen. Ergänzt werden die Gemälde um Objekte und Fotografien, die belegen, wie viele Alltagsbereiche - sei es Architektur oder Interieur, Kunstgewerbe oder zeitgenössischer Nippes - von der Orientmode im ausgehenden 19. Jahrhundert berührt wurden.

Die Ausstellung „Orientalische Reise - Malerei und Exotik im späten 19. Jahrhundert“ läuft noch bis zum 12. April 2004. Geöffnet ist sie bis zum 31. März Dienstag bis Sonntag von 9 bis 16:30 Uhr, ab dem 1. April zu den selben Wochentagen von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Hermesvilla
Lainzer Tiergarten
A-1130 Wien

Telefon: +43 (0)1 - 804 13 24
Telefax: +43 (0)1 - 804 13 24

Quelle: Museen der Stadt Wien

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