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Kommunismus in der Schirn

Anton Lawinskij, Panzerkreuzer Potemkin, 1926

Die umfassende Ausstellung “Traumfabrik Kommunismus”, die die Frankfurter Kunsthalle Schirn ab heute im Rahmen des Länderschwerpunkts des Buchmesse zeigt, widmet sich dem im Westen immer noch wenig bekannten Kosmos der sowjetischen Kunst der Stalinzeit. Als zentralistisch organisierte Massenkultur bediente sie sich der Mechanismen und Strategien der Werbung, um ihre hocheffektiven Propagandabilder zu verbreiten. Dabei weist der stalinistische Sozialistische Realismus eine offensichtliche Ähnlichkeit mit der gleichzeitigen amerikanischen Massenkultur auf. Die Verwandtschaft zwischen der westlich-kommerziellen und der sowjetisch-ideologischen Massenkultur lässt sich vor allem daran erkennen, dass für beide Systeme die Werbung stilbildend war und sich an alle Menschen gleichermaßen gerichtet hat. Mit dem Unterschied, dass im Westen für unterschiedliche Produkte, im stalinistischen Russland mit seinem totalitären und auf Unterdrückung basierenden Staatsapparat jedoch nur für ein einziges – den Kommunismus – geworben wurde. Einen die historischen Ereignisse reflektierenden visuellen Kommentar zur Kultur der Stalinzeit bilden die jüngeren Arbeiten der Soz-Art. Sie setzen sich kritisch mit der Ästhetik des stalinistischen Regimes auseinander und markieren eine Distanz, die uns heute sowohl ästhetisch als auch politisch davon trennt.

Die große Überblicksausstellung, die von Boris Groys, Professor für Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, mit Zelfira Tregulova, der stellvertretenden Direktorin der Kreml-Museen in Moskau, kuratiert wird, versammelt Arbeiten von Kasimir Malewitsch, Gustav Klucis, Alexander Alexandrowitsch Deineka und Alexander Michailowitsch Gerassimow, Filme von Dsiga Wertow, Michail Tschiaureli und Grigorij Alexandrow sowie Werke zeitgenössischer Soz-Art-Künstler wie Erik Bulatov, Vitaly Komar & Alexander Melamid, Ilya Kabakov und Boris Mikhailov. Die Ausstellung präsentiert somit ein transmediales Zusammenspiel von Malerei, Plakat, Skulptur, Architekturzeichnung und Film.

Die Ausstellung „Traumfabrik Kommunismus – Die visuelle Kultur der Stalinzeit“ läuft bis zum 4. Januar 2004. Geöffnet ist sie täglich außer Montag von 10 bis 19 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag zusätzlich bis 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Schirn Kunsthalle
Römerberg
D-60311 Frankfurt

Telefon: +49 (0)69 - 29 98 82 0
Telefax: +49 (0)69 – 29 98 82 240

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


24.09.2003, Traumfabrik Kommunismus

Bei:


Schirn Kunsthalle Frankfurt

Variabilder:

Anton Lawinskij, Panzerkreuzer Potemkin, 1926
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