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Nasher Prize für Senga Nengudi

Senga Nengudi erhält den Nasher Prize 2023

Der Nasher Prize 2023 geht an Senga Nengudi. Die 1943 als Sue Irons in Chicago geborene Künstlerin, deren Tun zwischen Bildhauerei und Performance angesiedelt ist, verwendet ungewöhnlichen Materialien wie Damenstrumpfhosen, die sie mit Sand oder Steinen füllt und bizarren Gebilden formt, und erschafft Werke, die die Zerbrechlichkeit und Widerstandskraft des menschlichen Körpers thematisieren, ebenso wie „unsere Wirkungsmöglichkeiten als Individuen und die Bedeutung von Kollaborationen und Freundschaft“, so die Jury. Über mehr als fünf Jahrzehnte hat sich Senga Nengudi eine Praxis erarbeitet, die das poetische enigmatische Objekt und Installationen genauso einsetzt, wie auch Performance, Film und Fotografie, die die Interaktion der Teilnehmer mit und in ihren dreidimensionalen Arbeiten untersucht. Trotzdem ist die afroamerikanische Künstlerin nur seit kurzem einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Die künstlerischen Anfänge von Nengudi, die sowohl Kunst als auch Tanz am Los Angeles State College studiert hat, fielen in der Mitte der 1960er Jahre mit wichtigen Ereignissen in der Geschichte der USA zusammen. So hatten die Bürgerrechts- und die Frauenbewegung einen starken Einfluss auf Nengudi, die ephemere, oftmals abstrakte und auf Performance basierende Werke schuf und mit anderen Künstlern zusammenarbeitete. In diesen Projekten thematisierte sie Rasse, Geschlecht, Ethnizität ebenso wie die Arbeit und den Fluss der Zeit. „Wie so oft bei schwarzen Künstlern, die abstrakt arbeiten, verstand man Nengudi als nicht politisch eindringlich genug, weil sie eher mit Evokationen als direkter Repräsentation die Probleme der schwarze US-Amerikaner behandelte. Unbeirrt und trotz anfänglicher Opposition hat Nengudi ein tiefgreifendes Werk geschaffen. Es macht deutlich, wie abstrakte Skulpturen politische Themen mit Mitgefühl, Humor und einer facettenreichen Gemeinschaft an Verbündeten greifbar machen können“, so die Jury. Sie habe unsere Vorstellung davon erweitert, was als ein politisches Kunstwerk verstanden werden kann.

Das Nasher Sculpture Center im texanischen Dallas vergibt seit 2015 jährlich den Nasher Prize für eine herausragende zeitgenössische Position der Bildhauerkunst, die zum weiteren Verständnis des Mediums Skulptur beiträgt. In den vergangenen Jahren wurden Doris Salcedo, Pierre Huyghe, Theaster Gates, Isa Genzken, Michael Rakowitz und zuletzt Nairy Baghramian mit dem hoch dotierten Skulpturenpreis geehrt. Senga Nengudi wird am 1. April 2023 im Nasher Sculpture Center die Auszeichnung und 100.000 US-Dollar erhalten.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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