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Altenbourg-Preis für Asta Gröting

Asta Gröting erhält den Gerhard-Altenbourg-Preis 2023

Der Gerhard-Altenbourg-Preis 2023 geht an Asta Gröting. Das teilte das Lindenau-Museum in Altenburg mit, das die Auszeichnung für das Lebenswerk herausragender Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart verleiht. Seit über 30 Jahren beschäftige sich die 1961 in Herford geborene, heute in Berlin lebende Künstlerin damit, Dinge sichtbar zu machen, die existieren, sich aber unserer konkreten Wahrnehmung entziehen. Ausgangspunkt für die Entstehung ihrer Skulpturen, Performances, Videos und Zeichnungen seien zwischenmenschliche und gesellschaftliche Beziehungen, denen sie auf emotionaler oder konzeptueller Ebene begegnet, teilte die Jury mit. So reiche das Spektrum ihres Werkes von Verdauungssystemen bis zum sehr dezimierten Raum zwischen Liebenden, alles in Glas gegossen, über „A Stark of Passion“, wo sich kontinuierlich in einem kleinen Loch in der Wand zwei unterbrochene Stromleitungen immer wieder neu verbinden, über Videos bis hin zur Abformung von Fassaden.

In der Jurybegründung heißt es weiter: „Die Spurensicherung Altberliner Fassaden wie dem Naturkundemuseum, dem Martin-Gropius-Bau oder dem Haus der Sophiengemeinde legt ein andersartiges Gesicht der eigenen Geschichte offen: Einschusslöcher, Risse, Bruchstellen, Ziegelfarbe werden im Silikonabguss in den Ausstellungsraum transferiert und dort losgelöst von ihrem Fundort wie überdimensionierte Zeichnungen präsentiert. Astra Gröting sucht Erinnerungsspuren an ungewöhnlichen Orten und ordnet sie neu. Dieser (Ver-)Wandlungsprozess kommt einer Transkription nahe, die sie in verschiedensten Materialien realisiert.“

Asta Gröting studierte von 1981 bis 1986 Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf, zuletzt als Meisterschülerin von Klaus Rinke. Drei Jahre später erhielt sie das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium und 1991 den Förderpreis des Landes Westfalen. 1994 wurde sie dann mit dem Otto-Dix-Preis der Stadt Gera geehrt. Bereits ab 1990 war Asta Gröting auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten, etwa im Museum of Contemporary Art in Seoul, dem Marta in Herford, bei der 22. Biennale von São Paulo oder im Landesmuseum Joanneum in Graz. In den Jahren 1996 bis 1997 war sie als Gastprofessorin an der Kunsthochschule Valand der Universität Göteborg, an der Gesamthochschule Kassel und an der Städelschule in Frankfurt am Main tätig. Von 1997 bis 2003 unterrichtete sie als Professorin für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 2009 lehrt sie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

Nun kommt für Asta Gröting mit dem Gerhard-Altenbourg-Preis der wichtigste Kunstpreis Thüringens hinzu, der mit insgesamt 50.000 Euro dotiert ist. Von dieser Summe gehen 10.000 Euro als Preisgeld an die Künstlerin, die weiteren 40.000 Euro werden für die Ausstellung und die begleitende Publikation aufgewendet. Ermöglicht wird der Preis des Lindenau-Museums durch die Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Sparkasse Altenburger Land und dem Förderkreis „Freunde des Lindenau-Museums“ e.V. Wegen der Renovierung des Lindenau-Museums wird die Preisträgerausstellung 2023 im Prinzenpalais des Altenburger Residenzschlosses realisiert.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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