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Zürich feiert Niki de Saint Phalle

Niki de Saint Phalle, Skull. Meditation Room, 1990

Zum 20. Todestag von Niki de Saint Phalle hat das Kunsthaus Zürich am Wochenende eine umfangreiche Retrospektive eröffnet. Die etwa 100 Exponate beinhalten frühe Assemblagen, Aktionskunst, Grafik, die bekannten bunten „Nanas“, Modelle und Fotos des „Tarotgarten“ und große späte Plastiken. Die Schau hat Kurator Christoph Becker in sieben Kapitel unterteilt und verabschiedet sich damit auch von seiner Tätigkeit am Kunsthaus. Das Gesamtwerk der Künstlerin ist reich an Facetten, Becker beschreibt es als „exzentrisch, emotional, düster und brutal, humorvoll, hintergründig und immer wieder herausfordernd“. Dieses breite Spektrum vermitteln auch die verschiedenen Medien ihrer Malerei, Zeichnungen, Assemblagen, Aktionen und Skulpturen wie auch ihre Tätigkeiten für das Theater, den Film und die Architektur.

Niki de Saint Phalle, eigentlich Catherine Marie-Agnès Fal de Saint Phalle, war die Tochter eines französischen Aristokraten und einer Amerikanerin. Sie setzte sich mit sozialen, politischen und feministischen Themen auseinander und hinterfragte Institutionen und Rollenbilder. Für Saint Phalle war nach einer schwierigen Kindheit die Kunst eine Art Therapie, die die Züricher Schau unter dem Punkt „Kunst als Ventil“ thematisiert. 1956 stellte sie erstmals ihre Malerei aus. In den 1960er Jahren folgten in Paris ihre provokanten Aktionen der „Schießbilder“, bei denen sie mit einem Gewehr auf Reliefs schoss, die mit Gips und Farbbeuteln überzogen waren. Sie wurde als einzige Frau Mitglied der Gruppe der „Nouveau Réalistes“. Künstler wie Antoni Gaudí, Jackson Pollock, Robert Rauschenberg, Jean Dubuffet und Yves Klein beeinflussten sie. Vor allem mit Jean Tinguely, den sie seit 1956 kannte, realisierte Niki de Saint Phalle viele Projekte.

Das Kapitel „Gemeinschaftsarbeiten im Großen Masstab“ ist mit der begehbaren Skulptur „Hon“ verbunden, die Saint Phalle 1966 im Moderna Museet in Stockholm präsentierte und wesentlich zu ihrer internationalen Bekanntheit beitrug. Zwischen den Schenkeln der stilisierten liegenden Frau „Hon“, die rund 25 Meter lang war und etwa sechs Tonnen wog, gelangten die mehr als 100.000 Besucher*innen in das Innere „der größten Hure der Welt“, wie sie Saint Phalle nannte. Ein Jahr später glänzten auf der Expo in Montreal ihre voluminösen „Nanas“. Ab 1978 arbeitet sie am Großprojekt des „Tarotgartens“ in der Toskana, der bis zu seiner Vollendung im Jahr 1998 zu einem Gesamtkunstwerk heranwuchs.

Unter der Überschrift „Zwischen Alter und Neuer Welt unterwegs. Aber nirgends zu Hause“ geht es um die steten Reisen der Künstlerin zwischen Frankreich, Italien, der Schweiz und den USA. Ihre Werke sind vor allem in Frankreich im öffentlichen Raum zu sehen. Ab Mitte der 1990er Jahre lebte Niki de Saint Phalle in San Diego und entwarf Großinstallationen für den Kit Carson Park in Escondido zwischen Los Angeles und San Diego. Dieser konnte 2003 erst posthum vollendet werden. Christoph Becker will mit seiner Auswahl einen Einblick in das vielfältige Schaffen dieser Ausnahmekünstlerin geben und eine elegante Frau vorstellen, die ein „Solitär“ in einer noch von Männern dominierten Kunstwelt war: beim Nouveau Réalisme und der Konzeptkunst in Interaktion mit der Welt ebenso wie in einem sehr privaten Œuvre in unzähligen Briefen und Zeichnungen.

Die Ausstellung „Niki de Saint Phalle“ läuft bis zum 8. Januar 2023. Das Kunsthaus Zürich hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie mittwochs und donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Es bleibt am 25. Dezember geschlossen. Der Eintritt beträgt 23 Franken, ermäßigt 18 Franken. Der begleitende Katalog kostet im Museumsshop 48 Franken.

Kunsthaus Zürich
Heimplatz 5
CH-8001 Zürich
Telefon: +41 (0)44 – 253 84 84

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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02.09.2022, Niki de Saint Phalle - Die Retrospektive

Bei:


Kunsthaus Zürich

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