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SPSG lobt offenen Kunstwettbewerb zum Kolonialismus aus

Künstler*innen sollen das Standbild des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg kommentieren

Anlässlich ihres Jahresthemas „Churfürst – Kaiser – Kolonien“ schreibt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) einen offenen Kunstwettbewerb aus. Für die Dauer einer Sonderausstellung, die vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2023 stattfindet und sich erstmals mit kolonialen Spuren in den Gebäuden und Anlagen der SPSG befasst, soll das Reiterstandbild Friedrich Wilhelm von Brandenburgs (1620-1688) vor dem Schloss Charlottenburg durch eine zeitgenössische künstlerische Arbeit kommentiert und bewertet werden. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30. September, anschließend wählt eine Jury drei Kunstschaffende aus, die ihren ersten Entwurf bis zum 24. November konkreter ausarbeiten können. Im Fokus der Arbeit sollen die ikonografischen und historischen Bezüge des Denkmals und seines Aufstellungsortes sowie das Sichtbarmachen des kolonialen Kontextes stehen.

Unter der Herrschaft des „Großen Kurfürsten“ wurde 1682 die Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie gegründet, die in kurzer Zeit mehrere Bastionen an der westafrikanischen Küste errichtete und auch am Sklavenhandel verdiente. Nach Angaben der Forschung verschleppte die Handelsgesellschaft zwischen 17.000 und 30.000 Menschen. Der Bildhauer Andreas Schlüter schuf zwischen 1696 und 1700 das Monument des reitenden Kurfürsten, zu dessen Füßen vier gefesselte Menschen dargestellt sind. Seit 1951 befindet es sich in an seinem heutigen Platz im Ehrenhof des Schlosses.

Verknüpfungen wie diese zwischen Europa und den ehemaligen Kolonien bilden den Ausgangspunkt für die Sonderausstellung im kommenden Jahr. Eine abteilungsübergreifende, 2020 ins Leben gerufene Arbeitsgruppe soll vor dem Hintergrund der kolonialen Vergangenheit der Berliner und Brandenburger Objekte dauerhafte und nachhaltige Strukturen für den Umgang mit und die Vermittlung der entsprechenden Kontexte entwickeln sowie angemessene Maßnahmen veranlassen und deren Umsetzung betreuen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Künstler*innen sollen das Standbild des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von
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