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Wuppertal entdeckt seine Sammlung

Robert Indiana, Four, 1964

Das Wuppertaler Von der Heydt-Museum ist bekannt für die Kunst des Impressionismus und Expressionismus sowie für seine vergangenen, überregional wahrgenommen Sonderausstellungen. Nun nehmen der mittlerweile seit zwei Jahren amtierende Museumsdirektor Roland Mönig und sein Team mit der Reihe „Fokus Von der Heydt“ die Sammlung unter die Lupe und sorgen für einige Überraschungen. Im ersten Teil „ZERO, Pop und Minimal“ geht es um Sammlungsgeschichte der 1960er und 1970er Jahre, die lange, teilweise gar nicht zu sehen war und die es ohne den damaligen Museumsdirektor Günter Aust (1921-2018) auch nicht geben würde. Aust, der von 1962 bis zu seiner Pensionierung am 1. April 1985 Chef in Wuppertal war, kaufte vieles der damals aktuellen Kunst an und sorgte dafür, dass die Sammlung mit der Zeit ging.

Ein Highlight der Ausstellung ist der Pop Art-Raum, in dem etwa Andy Warhols Portrait „Mao Tse Tung“ aus dem Jahr 1972 oder Robert Indianas Ziffernbild „Four“ von 1964 hängen. Die Zusammenstellung macht deutlich, wie vielfältig die Pop Art-Sammlung des Museums ist; denn sie vereint Strömungen aus Amerika, Deutschland, Frankreich und England. Der reiche und spannend organisierte Ausstellungsparcours versammelt insgesamt Werke von 95 Künstler und Künstlerinnen, darunter bekannte Namen wie Josef Albers, John Chamberlain, Christo, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Donald Judd, Konrad Klapheck, Heinz Mack, Nam June Paik, Gerhard Richter oder James Rosenquist. Er richtet sein Augenmerk aber auch auf heute bereits vergessene Positionen und würdigt etwa Hans-Peter Alvermann, Gerlinde Beck, Adelheid Horschik, Guido Jendritzko, Harry Kramer, Inge Mahn, Frank Malina, Anne Poirier, Nicolas Schöffer oder Ludwig Wilding.

Den Abschluss Ausstellung bildet die 1964 entstandene Arbeit „Kennedy vor Corham“ von Wolf Vostell. Die knapp 60 Jahre alte Übermalung eines Pressefotos von der Ermordung des amerikanischen Präsidenten zeigt Szenen von Tod und Zerstörung – Bilder, die durch den Krieg in der Ukraine nicht aktueller sein könnten. Die Wuppertaler Schau macht deutlich, wie vielfältig die Sammlung des Von der Heydt-Museums ist, wirft allerdings auch Fragen auf: Wie wird sich die Sammlung weiterentwickeln? Was wird in Zukunft gesammelt? Wie wird sich die Menschheit verändern? Wie werden wir miteinander leben? Aus diesen Perspektiven den Horizont der Sammlung zu erweitern und schließlich auch die Veränderung des Publikums zu reflektieren, ist eine wichtige und nicht einfache Aufgabe. Aber mit dieser Ausstellung ist ein kleiner Anfang gemacht.

Die Ausstellung „Fokus Von der Heydt: ZERO, Pop und Minimal – Die 1960er und 1970er Jahre“ läuft bis zum 16. Juli 2023. Das Von der Heydt-Museum hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Zur Sammlungspräsentation wird derzeit an einem Katalog gearbeitet.

Von der Heydt-Museum Wuppertal
Turmhof 8
D-42103 Wuppertal
Telefon: +49 (0)202 – 563 62 31

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Junghardt

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10.04.2022, Fokus Von der Heydt: ZERO, Pop und Minimal – Die 1960er und 1970er Jahre

Bei:


Von der Heydt-Museum

Stilrichtung:


Minimalismus

Stilrichtung:


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Zero

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Bericht:


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