Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /
© Kunstmarkt Media


Anzeige

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
www3.kunstmarkt.com

Oskar Zwintscher im Dresdner Albertinum

Oskar Zwintscher, Bildnis der Frau des Künstlers, 1901

Das Albertinum der Staatlichen Kunstsammlung Dresden widmet sich ab dem Wochenende mit einer umfangreichen Retrospektive dem Fin de Sciècle-Künstler Oskar Zwintscher. Der deutsche Maler war seinerzeit für seine suggestiven Landschaften, feinfühligen Portraits und symbolträchtigen Kompositionen bekannt, die er unter anderem 1910 in einer Einzelausstellung auf der Biennale in Venedig präsentieren konnte. Die Kuratoren geben mit der Ausstellung zugleich einen Epochenrückblick auf die Jahrhundertwende. Dabei stellen sie die Gemälde Zwintschers in einen Kontext mit nationalen und internationalen Entwicklungen und ihnen Werke von Arnold Böcklin, Ferdinand Hodler, Franz von Stuck, Paula Modersohn-Becker oder Gustav Klimt gegenüber. Auch die Sezessionen und Jugendstilzentren Brüssel und Wien werden als Akteure eingebunden. Etwa 50 Arbeiten Zwintschers und weitere 50 Gemälde und zehn Statuen anderer Künstler sind für die Besucher neben Fotografien, Illustrationen, Zeitschriften und Büchern aus der Zeit zu sehen.

Oskar Zwintscher, geboren 1870 in Leipzig, ging nach drei Jahren an der Kunstakademie und Kunstgewerbeschule seiner Heimatstadt 1890 nach Dresden, wo er als Schüler von Friedrich Leon Pohle und Ferdinand Pauwels an der Kunstakademie studierte. Das Schaffen Zwintschers zirkuliert zwischen Jugendstil und Symbolismus, so auch das Gemälde „Gram“ von 1898. Eine tote Frau liegt am unteren Bildrand, während ihr Mann mit seinem Kopf auf ihrem Körper liegt und trauert, was durch die Last eines großen Steines, den der Tod auf seinem Rücken ablegt, symbolisch verstärkt ist. Da die Städte, in denen Zwintscher lebte, im ehemaligen Ostdeutschland liegen, kam ihm laut Hilke Wagner, der Direktorin des Albertinum, in der westdeutschen Kunstgeschichte nicht die Aufmerksamkeit zu, die ihm eigentlich zugestanden hätte. Mit der größten Retroperspektive seit seinem frühen Tod im Jahr 1916 möchte Wagner der Aufgabe der Museen nachkommen, „Kunstgeschichtsschreibung rückwirkend zu korrigieren und den Kanon ein Stück weit zurechtzurücken“.

Die Ausstellung „Weltflucht und Moderne. Oskar Zwintscher in der Kunst um 1900“ ist vom 14. Mai bis zum 15. Januar 2023 zu sehen und wandert dann ins Museum Wiesbaden. Das Albertinum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 42 Euro im Sandstein Verlag Dresden.

Albertinum
Tzschirnerplatz 2
D-01067 Dresden
Telefon: +49 (0)351 – 49 14 2000

Quelle: Kunstmarkt.com/Felice Ernst

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei








News vom 01.07.2022

Erste Benin-Bronzen zurückgegeben

Erste Benin-Bronzen zurückgegeben

Museumsmann Gerhard Bott gestorben

Museumsmann Gerhard Bott gestorben

Ani Schulze erhält NRW-Stipendium für Medienkünstlerinnen

Ani Schulze erhält NRW-Stipendium für Medienkünstlerinnen

Graz zeigt Axl Leskoschek

Graz zeigt Axl Leskoschek

News vom 30.06.2022

Sprüth Magers nun auch in New York

Sprüth Magers nun auch in New York

Basquiat-Skandal in Florida: Museumsdirektor gefeuert

Basquiat-Skandal in Florida: Museumsdirektor gefeuert

Neïl Beloufa bespielt die Wiener Secession

Neïl Beloufa bespielt die Wiener Secession

Streit um Documenta-Organisation

Streit um Documenta-Organisation

Katharina Koselleck übernimmt Kölner Kollwitz Museum

Katharina Koselleck übernimmt Kölner Kollwitz Museum

News vom 29.06.2022

Günter Haeses filigrane Welten in Hamburg

Günter Haeses filigrane Welten in Hamburg

Berlin gibt Exponate an Namibia, Tansania und Kamerun zurück

Berlin gibt Exponate an Namibia, Tansania und Kamerun zurück

Preisträgerin Verena Issel in Neumarkt

Preisträgerin Verena Issel in Neumarkt

Sibylle Bergemann in der Berlinischen Galerie

Sibylle Bergemann in der Berlinischen Galerie

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Villa Grisebach Auktionen GmbH - Max Beckmann, Grauer Strand, 1928

Millionenzuschläge und internationale Bietgefechte – Die Ergebnisse der Sommerauktionen in Berlin
Villa Grisebach Auktionen GmbH





Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce