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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Silber der Welfen in Braunschweig

in der Ausstellung „Grandios! Silbermöbel der Welfen“

Das Herzog Anton Ulrich-Museum (HAUM) in Braunschweig widmet sich in zwei Ausstellungen einem kostbaren Rohstoff des Harzes, dem Silber. Die Silbermöbel von Schloss Marienburg sowie die Münzsammlung der Braunschweigischen Landessparkasse zeugen vom Einfluss der Dynastie der Welfen, die Norddeutschland zwischen dem 12. Jahrhundert und dem Ende der Monarchie 1918 geprägt haben. Die Schau „Grandios! Die Silbermöbel der Welfen“ präsentiert ein herausragendes Ensemble aus dreizehn kostbaren Einrichtungsgegenständen, die während der Sanierung der Marienburg als langfristige Leihgabe nach Braunschweig übersiedelten. Die zwei Prunkspiegel, zwei Tische, vier Gueridons und fünf Stühle wurden zwischen 1725 und 1730 von bedeutenden Gold- und Silberschmieden der Dynastien Biller und Drentwett in Augsburg gefertigt. Heute befinden sie sich im Besitz des Erbprinzen Ernst August von Hannover, dem es wichtig war, dass dieses besondere Kulturerbe seiner Familie durchgehend öffentlich zugänglich bleibt. Wappentiere wie der Lüneburger Löwe oder der Braunschweiger Leopard, die vollplastisch gestalteten Welfenrösser oder verschiedene Monogramme künden von der 300jährigen wechselvollen Geschichte der Stücke.

Die Präsentation verfolgt die abenteuerliche Reise der Möbel nach: Von ihrem Auftraggeber Prinz Maximilian Wilhelm von Hannover in Wien kamen sie in den Besitz des Herzogs von Braunschweig-Wolfenbüttel, wechselten an die rivalisierende kurfürstlich-königliche Welfenlinie in Hannover und legten unter anderem Zwischenstationen in Windsor Castle, Schloss Blankenburg im Harz sowie dem Fürstenhaus Herrenhausen ein, bevor sie in der Marienburg an der Leine aufgestellt wurden. „Die Silbermöbel haben aufgrund ihrer herausragenden Qualität und ihrer Bedeutung für das Selbstverständnis des Welfenhauses die Jahrhunderte überdauert. Sie setzten bereits die Zeitgenossen in Erstaunen und begeistern uns heute als einzigartige Zeugnisse für die Gipfelhöhen der Kunst in der europäischen Epoche des Barock“, so Museumsdirektor Thomas Richter.

Die Schau „Schatz aus der Tiefe“, eine Kooperation mit der Braunschweigischen Sparkassenstiftung, dokumentiert mit einer seltenen Bandbreite die Entwicklung der Münzprägung und Medaillenkunst im Harz. Der welfische Herzog Julius ließ gegen Ende des 16. Jahrhunderts „Löser“ im mehrfachen Wert eines Talers prägen, um die Inflation zu bekämpfen, die durch Silberfunde im neu entdeckten Amerika drohte. Das numismatische Bildprogramm umfasst neben Herrscherporträts und -symbolen auch die Bergwerke oder den Wilden Mann als Motive des Harzes.

Das Konvolut umfasst mehr als 8.000 Münzen und Medaillen aller Linien des Welfenhauses sowie der mit den Welfen verbundenen Städte, Bistümer, Abteien und Stifte. Den Grundstein der Sammlung legte die Braunschweigische Staatsbank im 19. Jahrhundert. In den 1960er bis 1990er Jahren erweiterte die Norddeutsche Landesbank dann den Bestand um den Großteil der heutigen Exponate. Die Sammlung wurde unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten aufgebaut, gezielt Münzausgaben aller Jahrgänge zusammengestellt sowie nach Besonderheiten wie Abschlägen, Fehlprägungen und Varianten gesucht. Damit liefert das Konvolut wertvolle Informationen zum Verständnis der frühneuzeitlichen Münzprägung und ermöglicht wirtschaftshistorische Forschungen.

Die Ausstellungen „Grandios! Silbermöbel der Welfen“ und „Schatz aus der Tiefe. Silbermedaillen der Welfen“ starten am 11. Mai. Das Herzog Anton Ulrich-Museum hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Bis zum 24. Juli können die beiden Sammlungen mit dem sogenannten „Silberticket“ für 4 Euro besichtigt werden, Kinder unter 18 Jahren erhalten freien Eintritt. Anschließend beträgt der Eintritt 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Zwischen dem 25. Juli und dem 5. August sind die Präsentationen wegen Umbauarbeiten geschlossen.

Herzog Anton Ulrich-Museum – Kunstmuseum des Landes Niedersachsen
Museumstraße 1
D-38100 Braunschweig
Telefon: +49 (0)531 – 12 25 0

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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