Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 17.03.2022 Nachverkauf zur Auktion 74: Bildende Kunst - Autographen - Musik - Haus Habsburg

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /
© Kunstmarkt Media


Anzeige

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
www3.kunstmarkt.com

Nina Canell in Berlin

in der Ausstellung „Nina Canell. Tectonic Tender“

Die Berlinische Galerie widmet sich seit dem Wochenende der Schwedin Nina Canell, die in ihrem künstlerischen Tun Prozesse, Synergien und Verflechtungen untersucht. So thematisiert sie in ihrer Ausstellung „Tectonic Tender“ Schnittstellen zwischen Mineralien, Tieren, Energien und Technologien. Mit der begehbaren, multisensorischen Installation „Muscle Memory“ möchte Canell auf die Lebendigkeit des Materials Kalzit verweisen. Der Boden des Ausstellungsraumes ist mit sieben Tonnen Muschelschalen bedeckt, die betrachtet, sogar angefasst werden können sowie unter dem Körpergewicht der Besucher nach und nach zerbrechen. Aus gemahlenen Muscheln gewonnener Kalzit wird zur Herstellung von Beton verwendet und ist damit ein wesentlicher Rohstoff für die Architektur, die uns umgibt. Die multisensorische Arbeit lädt dazu ein, über die ehemaligen Körper nachzudenken, die uns in Form von gebauter Materie täglich umgeben.

Die zweigeteilte Videoarbeit „Energy Budget“ entstand zusammen mit Canells langjährigem Kooperationspartner Robin Watkins. Zum einen verfolgt das Video in Nahaufnahme den Weg einer Leopardenschnecke, die sich langsam über ein stillgelegtes elektrisches Schaltgehäuse bewegt. Ihre gleitenden Muskelbewegungen erscheinen wie eine Visualisierung von Stromflüssen. Der zweite Teil des Films wurde am Telegraph Bay in Hongkong gedreht. Die Gebäude dort weisen portalförmige Öffnungen auf, die den in den Bergen hausenden Drachen eine Passage durch die dichten Wohnblöcke zum Meer ermöglichen sollen. Canell nutzt für die Arbeit Zeit und Zirkulation als bildhauerische Mittel. Die Sequenz beginnt mit einem Blick auf die scheinbare Leere als Verweis auf den Weg des Drachens und entfernt sich dann mittels einer druckluftgesteuerten Linse immer weiter von der Öffnung. Daneben zeigt die Ausstellung mehrere skulpturale Arbeiten, darunter auch Fragmente von Untersee-Strom- und Fernmeldekabeln.

Nina Canell wurde 1979 im schwedischen Växjö geboren und lebt heute in Berlin. Die Künstlerin studierte am Dún Laoghaire Institute of Art, Design and Technology in Dublin. Ihre Werke sind unter anderem in der Bundessammlung zeitgenössischer Kunst, dem französischen Fonds national d’art contemporain, dem Kiasma Museum in Helsinki oder der schwedischen Nationalsammlung zu finden. Unter zahlreichen Auszeichnungen erhielt Canell beispielsweise 2009 ein Stipendium der Künstlerhäuser Worpswede oder den Ars Viva-Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2010/11. Die Künstlerin nahm an den Biennalen in Venedig, Sydney, Lyon, Gwangju und Liverpool sowie an Einzel- und Gruppenausstellungen in Gent, New York, Seoul, London, Berlin und Kassel teil.

Die Schau „Nina Canell. Tectonic Tender“ läuft bis 22. August. Die Berlinische Galerie hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. An jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei, ebenso für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre. Begleitend zur Schau erscheint im Mai eine Publikation, die sich ausführlich mit der Installation „Muscle Memory“ beschäftigt.

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124-128
D-10969 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 78 902 600


04.05.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 10

Seiten: 1  •  2

Events (1)Adressen (1)Kunstsparten (1)Stilrichtungen (1)Variabilder (5)Künstler (1)

Veranstaltung vom:


30.04.2022, Nina Canell. Tectonic Tender

Bei:


Berlinische Galerie

Kunstsparte:


Installationskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Nina Canell und Robin Watkins, Energy Budget, 2017/18
Nina Canell und Robin Watkins, Energy Budget, 2017/18

Variabilder:

in der Ausstellung „Nina Canell. Tectonic Tender“
in der Ausstellung „Nina Canell. Tectonic Tender“

Variabilder:

in der Ausstellung „Nina Canell. Tectonic Tender“
in der Ausstellung „Nina Canell. Tectonic Tender“

Variabilder:

in der Ausstellung „Nina Canell. Tectonic Tender“
in der Ausstellung „Nina Canell. Tectonic Tender“

Variabilder:

Nina Canell, Muscle Memory (7 Tonnes), 2022
Nina Canell, Muscle Memory (7 Tonnes), 2022








News vom 16.05.2022

Wuppertal entdeckt seine Sammlung

Wuppertal entdeckt seine Sammlung

Deutsche Börse Photography Prize für Deana Lawson

Deutsche Börse Photography Prize für Deana Lawson

Emmanuel Van der Auwera in Basel

Emmanuel Van der Auwera in Basel

Sammlung Gallinek für Karlsruhe erhalten

Sammlung Gallinek für Karlsruhe erhalten

News vom 13.05.2022

Antisemitismus-Vorwürfe gegen Documenta: Roth und Schuster fordern differenzierte Debatte

Antisemitismus-Vorwürfe gegen Documenta: Roth und Schuster fordern differenzierte Debatte

Herbert List im Hamburger Bucerius Kunst Forum

Herbert List im Hamburger Bucerius Kunst Forum

Stephanie Rosenthal geht nach Abu Dhabi

Stephanie Rosenthal geht nach Abu Dhabi

Oskar Zwintscher im Dresdner Albertinum

Oskar Zwintscher im Dresdner Albertinum

News vom 12.05.2022

Paper Art Award verliehen

Paper Art Award verliehen

Missing Link in Wien

Missing Link in Wien

Dix-Aquarelle der Sammlung Gurlitt bei Ketterer

Dix-Aquarelle der Sammlung Gurlitt bei Ketterer

Villa Stuck präsentiert Gustav Mesmers „Erfinderwahn“

Villa Stuck präsentiert Gustav Mesmers „Erfinderwahn“

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin - Bernhard Kretzschmar: Kanalufer

58. Versteigerung
Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin

Kunsthaus Lempertz - Bartolomé Esteban Murillo, Rosenkranzmadonna, um 1645/50

Hochbedeutendes Gemälde von Murillo
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce