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Ars Viva-Preis vergeben

Leyla Yenirce, Shaun Motsi und Paul Kolling erhalten den Ars Viva-Preis 2023

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. hat seinen Ars Viva-Preis 2023 an Paul Kolling, Shaun Motsi und Leyla Yenirce vergeben. Die drei jungen Kunstschaffenden wurden in diesem Jahr aus 43 Bewerber*innen unter 35 Jahren ausgewählt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von je 5.000 Euro sowie einer Künstlerresidenz auf Fogo Island in Kanada dotiert. Darüber hinaus sind die ortsspezifischen Arbeiten der Preisträger*innen ab dem 16. September im Pariser Goethe-Institut sowie im kommenden Jahr im Haus der Kunst in München zu sehen und werden in einem zweisprachigen Katalog publiziert.

1993 im rheinland-pfälzischen Kandel geboren, studierte Paul Kolling Bildende Kunst in Berlin und Hamburg. Seit 2020 lehrt Kolling an der Universität der Künste Berlin und nimmt seit vergangenem Jahr am Berlin program or artists teil. Seine Arbeiten sind aktuell im Weltmuseum Wien sowie im Zuge der Beijing Art and Technology Biennale im CAFA Art Museum in Peking zu sehen. Der junge Künstler entwickelt Installationen, Skulpturen sowie hybride digital-analoge Arbeiten, denen technische und digitale Systeme zu Grunde liegen. In seinen Werken geht Kolling aktuellen Fragen zu Ökonomie, Ökologie und Infrastruktur nach und möchte neue Perspektiven auf Multimedialität eröffnen.

Shaun Motsi rekurriert in seinen Installationen, Gemälden und Texten kulturelle Narrative und globale Kontexte. Auf der Basis eigener Erfahrungen sowie durch Referenzen auf die westliche, insbesondere amerikanische Hoch- und Populärkultur hinterfragt Motsi, inwiefern Wissen und Informationen über zeitliche und geografische Räume konstruiert, vererbt und angeeignet werden. Der 1989 in Harare in Simbabwe geborene Künstler studierte bis 2020 Freie Bildende Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main. Vor zwei Jahren erhielt Motsi bereits den Sammlung Pohl Absolventenpreis sowie den Colliers International Rundgang-Preis der Städelschule.

Anhand von Found-Footage, der collagenähnlichen Kombination unterschiedlicher nicht selbst gedrehter Filmfragmente, kreiert Leyla Yenirce Videoarbeiten, Installationen und Performances, die sich mit der kurdisch-yezidischen Kultur sowie ihrer eigenen Identität auseinandersetzen. Dabei kommen unter anderem Themen wie Feminismus, Krieg, Popkultur, Genozid, Begehren, Sehnsucht und Ironie zur Sprache. 1992 in Qubîn in Südostanatolien geboren, studierte die Künstlerin Kultur an der HafenCity Universität und Bildende Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Aktuell ist Yenirce Stipendiatin des Begabtenförderwerkes der Heinrich-Böll-Stiftung. Neben dem Karl H. Ditze Preis wurde sie unter anderem mit dem Bundespreis für Kunststudierende und dem Playground Art Prize geehrt. Im Herbst zeigt das Kunsthaus Hamburg ihre Arbeiten in einer Einzelausstellung.

Mit dem Ars Viva-Preis 2023 feiert der Kulturkreis das 70jährige Jubiläum der Auszeichnung, die sich seit 1953 jährlich an herausragende, junge, in Deutschland lebende Kunstschaffende richtet und an Positionen geht, die eine eigenständige Formensprache und ein Bewusstsein für gegenwärtige Fragestellungen in Bezug zur Kultur und Geschichte erkennen lassen. In den vergangenen 70 Jahren wurden mehr als 350 Kunstschaffende geehrt, darunter Georg Baselitz, Katharina Sieverding, Albert Oehlen, Rosemarie Trockel, Candida Höfer, Thomas Ruff, Wolfgang Tillmans, Thomas Struth, Jeanne Faust, Omer Fast, Peter Piller und Mariana Castillo Deball.


04.05.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Künstler:

Leyla Yenirce

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Paul Kolling

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