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Fall Gurlitt: Kunstmuseum Bern zieht Bilanz

Die Forschungen um die teils mit NS-Raubkunst belastete Sammlung Gurlitt nähern sich dem Ende

Acht Jahre nach dem spektakulären „Schwabinger Kunstfund“ hat die Stiftung Kunstmuseum Bern im Umgang mit dem Nachlass von Cornelius Gurlitt eine erste große Bilanz gezogen und will das Eigentum an Werken mit ungeklärter Provenienz und auffälligen Begleitumständen aufgeben. Dazu hat es seit dem Antritt des Erbes Ende 2014 in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste Forschungen an den rund 1.600 Werken durchgeführt und sie in vier Kategorien aufgeteilt. Nur bei 28 Werken ließ sich die Provenienz von 1933 bis 1945 lückenlos rekonstruieren und damit ausschließen, dass es sich um NS-Raubkunst handelt. Bei dem Hauptteil von 1337 Werken konnten die Wissenschaftler zwar die Eigentümerfrage in diesem Zeitraum nicht vollständig klären, doch lägen keine Belege für NS-Raubkunst vor. Kunstwerke aus diesen beiden Gruppen will das Kunstmuseum Bern behalten.

Auf der anderen Seite stehen neun Arbeiten, bei denen es sich definitiv um Beutekunst der Nazis handelt. Sie wurden bereits von der Bundesrepublik Deutschland in Absprache mit dem Kunstmuseum Bern restituiert. Bei 29 weiteren Werken gebe es zwar keine Beweise für NS-Raubkunst, es seien jedoch Hinweise darauf oder „auffällige Begleitumstände“ vorhanden. 22 davon bleiben für weitere Forschungen zur Provenienz zunächst im Kunstmuseum Bern, fünf gehen an die Bundesrepublik Deutschland zurück; bei zwei Aquarellen von Otto Dix, die „Dame in der Loge“ und die „Dompteuse“ von 1922, liegen Rückgabeforderung der Erben von Ismar Littmann vor. Hier ist das Kunstmuseum Bern um eine einvernehmliche Lösung mit den Anspruchstellern bemüht und will sie restituieren.

Inzwischen ist der Nachlass mit den weitestgehend abgeschlossenen Forschungsarbeiten neu dokumentiert; die Ergebnisse sind in der Onlinedatenbank gurlitt.kunstmuseumbern.ch abrufbar. Für den Herbst 2022 plant das Kunstmuseum Bern eine umfangreiche Ausstellung zum Erbe von Cornelius Gurlitt. Dabei will es auch auf seine Person sowie die seines Vaters Hildebrand Gurlitt eingehen und zudem die Herausforderungen für ein Museum im Umgang mit einem Kunsthändlernachlass aus der Zeit des Nationalsozialismus sowie die damit verbundenen ethisch-moralischen Fragen thematisieren.


Infos: gurlitt.kunstmuseumbern.ch

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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