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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Kunstkompass: Gerhard Richter wieder an der Spitze

Es tut sich nicht viel im „Kunstkompass“, den die Journalistin Linde Rohr-Bongard gemeinsam mit der Zeitschrift Capital morgen veröffentlicht: Gerhard Richter belegt wieder den ersten Platz und tut dies schon seit 18 Jahren. Auch bei den nachfolgenden Rängen der Top-Gegenwartskünstler hat sich nichts verändert. Hinter Richter liegen wie im Vorjahr Bruce Nauman, Georg Baselitz, Rosemarie Trockel, Cindy Sherman, Olafur Eliasson, Tony Cragg, Anselm Kiefer und William Kentridge. Allein auf Platz Zehn gibt es eine Verschiebung: Imi Knoebel hat hier Pipilotti Rist verdrängt. Im „Olymp“, dem Ranking der relevantesten verstorbenen Künstlerinnen und Künstler der jüngeren Zeit, musste diesmal Andy Warhol Federn lassen. Joseph Beuys hat die amerikanische Pop Art-Größe vom vordersten Platz verdrängt, was angesichts der geballten Ausstellungstätigkeit zu Beuys’ 100. Geburtstag nicht verwunderlich ist.

Zu den „Aufsteiger“ in die Top-100-Rangliste der Gegenwartskünstler*innen gehören drei Frauen: Haegue Yang ist auf Rang 99 vorgerückt, Hito Steyerl auf Rang 96 und Valie Export auf Rang 94. Auch der japanische Fotokünstler Hiroshi Sugimoto hat es mit Rang 93 heuer in den Künstlerolymp geschafft. Dass sich Künstlerinnen immer stärker im Kunstbetrieb und auf dem Kunstmarkt behaupten, macht zudem die Listung „100 Stars von morgen“ mit den höchsten Punktzuwächsen deutlich. Hier hat die 92jährige japanische Tupfenprinzessin Yayoi Kusama die Spitzenposition erobert, gefolgt von der Bildhauerin Alicja Kwade und der Installations- und Performance-Künstlerin Anne Imhof.

Der „Kunstkompass“ will seit 1970 möglichst objektiv eine Rangliste zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler aufstellen. Er geht von der Annahme aus, dass sich die Qualität von Kunst nicht messen lassen kann, wohl aber ihre Resonanz in der Fachwelt. Verkaufspreise spielen bei der Bewertung der mittlerweile mehr als 30.000 Künstler keine Rolle. Linde Rohr-Bongard bewertet stattdessen folgende Kriterien: Einzelausstellungen in einem der über 300 renommierten internationalen Museen; Teilnahme an einer der jährlich 100 Gruppenausstellungen; Rezensionen in renommierten Kunstmagazinen; Ankäufe durch namhafte Museen; Ehrungen mit Auszeichnungen wie dem Turner Prize; bei Bildhauern außerdem Aufstellungen ihrer Skulpturen im Außenraum. Die Punkte werden seit 1970 jährlich addiert und bestimmen die Position im Ranking. Zusätzlich zu den Top 100 präsentiert der Kompass die 100 „Stars von morgen“ und damit Kunstschaffende, die noch nicht zu den Top 100 der Gegenwartskünstler*innen zählen, aber im vergangenen Jahr die größten Punktzuwächse erzielten. Seit den 1990er Jahren hat Rohr-Bongard noch eine dritte Sparte eingeführt: Den „Olymp-Barometer“ mit den bedeutendsten verstorbenen Künstler seit 1950.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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