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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Wiener Akademie wiedereröffnet

in der Ausstellung „Hungry for Time. Einladung zu epistemischem Ungehorsam mit Raqs Media Collective“

Das Stammhaus der Wiener Akademie der bildenden Künste wird dieses Wochenende nach langjährigen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wiedereröffnet. Gefeiert wird die Rückkehr an den Schillerplatz heute mit einer Vernissage und mehreren Ausstellungen, die am Eröffnungswochenende bei freiem Eintritt besucht werden können. Rektor Johan Frederik Hartle betonte im Vorfeld der aktuellen Präsentationen die Einzigartigkeit der Wiener Institution: „Das ist ein internationales Alleinstellungsmerkmal der Akademie: mitten in einer der wichtigsten Ausstellungsmeilen der Welt eine Sammlung dieses Kalibers in den Zusammenhang mit Lehre und zeitgenössischer Kunstproduktion zu stellen, das gibt es nicht noch einmal.“

Zur Wiedereröffnung der Gemäldegalerie wurde das aus Monica Narula, Jeebesh Bagchi und Shuddhabrata Sengupta bestehende indische Künstler- und Kuratorentrio „Raqs Media Collective“ eingeladen, die historischen Kunstsammlungen der Akademie – Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett und Glyptothek – aus einer externen Perspektive zu befragen und ihre thematischen Neuausrichtungen durch den Dialog mit zeitgenössischer Kunst zu begleiten. Unter dem Titel „Hungry for Time“ geht das Trio besonders auf die Debatten um die Dekolonialisierung ein. Dabei treffen rund 100 historische Werke der Akademie, darunter Arbeiten von Hieronymus Bosch, Albrecht Dürer, Pieter Snayers, Maria Sibylla Merian und Egon Schiele, auf etwa 50 zeitgenössische Künstler wie Nilbar Güres, Lavanya Mani, Dayanita Singh, Jaret Vadera oder Ryan Presley.

Auch die aktuellen Studierenden der Akademie setzten sich mit den Werken der eigenen Sammlung auseinander. Unter dem Motto „Thicket of Ideas – Thicket of Times“ hinterfragen ihre Arbeiten in der „Exhibit Galerie“ ein chronologisch-lineares Verständnis von Zeit, das eng mit den Ideen von Fortschritt und Entwicklung verbunden ist und in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als klar voneinander abgegrenzte Bereiche angesehen werden. Die Studierenden spüren der Konstruktion von Geschichte, kulturellen Narrativen und gesellschaftlichen Strukturen nach und richten ihren Blick gleichzeitig in die Vergangenheit sowie auf Werke der Kunstsammlungen.

Im „Exhibit Studio“, ebenfalls am Schillerplatz, erinnert die Ausstellung „Un Paradiso Amaro / Bitter Paradise“ an die jüdische Bildhauerin Teresa Feodorowna Ries. Um 1900 schon international bekannt und erfolgreich, musste sie 1942 vor den Nationalsozialisten in die Schweiz fliehen. Zu sehen sind eine Skulptur, Exponate aus dem Nachlass der Künstlerin sowie Arbeiten von Absolvent*innen der Akademie, die Ries’ Leben zum Ausgangspunkt haben. Das „Exhibit Eschenbachgasse“ in der Eschenbachgasse 11 zeigt zur Eröffnung die Ausstellung „The Poiesis of Composting“ und legt den Fokus auf die Gesten des „Kompostierens“. Die Exponate der jungen Kunstschaffenden überdenken das „bereits Vorhandene“.

Die Ausstellungen „Hungry for Time“ und „Thicket of Ideas – Thicket of Times“ laufen bis zum 30. Januar 2022, „Un Paradiso Amaro / Bitter Paradise“ bis zum 16. November und „The Poiesis of Composting“ bis zum 12. Februar 2022. Die Akademie der bildenden Künste Wien hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder und Jugendlich bis 19 Jahre ist er frei, ebenso für alle am 9. und 10. Oktober.

Akademie der bildenden Künste
Schillerplatz 3
A-1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 – 588 16 18 18

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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09.10.2021, Un Paradiso Amaro / Bitter Paradise

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09.10.2021, Thicket of Ideas - Thicket of Times

Veranstaltung vom:


09.10.2021, Hungry for Time - Einladung zu epistemischem Ungehorsam mit Raqs Media Collective

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09.10.2021, The Poiesis of Composting

Bei:


Akademie der bildenden Künste Wien

Bei:


Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Stilrichtung:


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