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Genauer Blick auf den Menschen in der Fondation Beyeler

Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis nach halbrechts, die Hand am Kinn, Sommer 1906

In ihrer neuen Ausstellung rückt die Fondation Beyeler Werke von neun Künstlerinnen in den Mittelpunkt, die sich mit Menschen als Bildmotiv beschäftigen. Der Bogen der rund 100 Arbeiten spannt sich von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis heute – von Berthe Morisot sowie Mary Cassatt über Frida Kahlo bis hin zu Cindy Sherman und Elizabeth Peyton. Insgesamt beleuchtet die Schau einen Zeitraum, in dem sich die Rolle des klassischen Portraits wandelte und sich Frauen langsam in der Kunst etablieren konnten. In Riehen bei Basel wird unter anderem der selbstbewusste Eigensinn thematisiert: Paula Modersohn-Becker musste sich bei ihren Kollegen durchsetzen, während Alice Neel aneckte, weil sie manche Kolleginnen und Kollegen mit deren abstrakten Positionen bewusst nicht zum Vorbild nahm. Als Begleitobjekt stellen Kurzfilme den Weg der Pionierinnen und die Veränderungen in der Kunst zusammenfassend vor.

Geradezu klassisch inszenierte sich Lotte Laserstein 1929/30 mit ihrem Modell. Während die Künstlerin, den Pinsel erhoben, den Betrachter ernst wie Tizian oder Max Liebermann fixiert, blickt das jugendliche Modell interessiert über die Schulter von Laserstein. Dabei scheint es, als werde die deutsch-schwedische Malerin sanft gestützt. Wesentlich angriffslustiger sind die „Teeth“ von Marlene Dumas aus dem Jahr 2018. Auf die Leinwand bannt die gebürtige Südafrikanerin lediglich eine Mund-Nasen-Partie. Die gebleckten weißen Zähne sind von roten Lippen gerahmt, während die verschwommenen geschlossenen Augen am oberen Bildrand beinahe verschwinden. Der sichtbare Pinselduktus erweckt die Assoziation an durch Tränen verwischtes Make-up. Die schonungslose Nähe steht hier im krassen Gegensatz zu der ruhigen, ausgewogenen Komposition der 70 Jahre zuvor arbeitenden Laserstein.

Die Ausstellung „Close-Up. Berthe Morisot, Mary Cassatt, Paula Modersohn-Becker, Lotte Laserstein, Frida Kahlo, Alice Neel, Marlene Dumas, Cindy Sherman, Elizabeth Peyton“ läuft bis zum 2. Januar 2022. Sie wird von einer 342seitigen Publikation begleitet, die für 54 Euro im Hatje Cantz Verlag erschien. Das Museum hat während der Art Basel täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Ab 27. September steht das Haus täglich von 10 bis 18 Uhr und jeden Mittwoch bis 20 Uhr offen. Der Eintritt beträgt 25 Franken, Jugendliche bis 26 Jahren haben freien Eintritt.

Fondation Beyeler
Baselstrasse 101
CH-4125 Riehen

Telefon: +41 (0)61 – 645 97 00
Telefax: +41 (0)61 – 645 97 19

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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