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Frankreich restituiert Pechstein-Gemälde

Die französische Regierung hat Hermann Max Pechsteins Ölgemälde „Vier Akte in einer Landschaft“ an die Erben von Hugo und Gertrud Simon zurückgegeben. Das Werk aus dem Jahr 1912 konnte anhand eines Aufklebers auf der Rückseite als rechtmäßiges Eigentum des jüdischen Sammlerpaars identifiziert werden. Sein Schicksal während des Krieges ist unklar, da es nicht in den Listen des Einsatzstabes Reichsleiter Rosenberg (ERR) auftaucht – einer Organisation der NSDAP, die Kulturgütern in besetzten Gebieten beschlagnahmte. Frankreichs Kommission zur Entschädigung der Opfer von Nazi-Raubkunst stufte das Gemälde jedoch unzweifelhaft als NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut ein und empfahl die Restitution. Die Übergabe an den Urenkel des jüdischen Bankiers, den Kunsthistoriker Rafael Cardoso, fand am vergangenen Donnerstag im Kulturministerium stand. Zuletzt befand sich das Werk im Musée national d’art moderne des Centre Pompidou, wo es aktuell noch als Leihgabe der Erben in einer Ausstellung zum Gedenken an Hugo Simon zu sehen ist. Kulturministerin Roselyne Bachelot-Narquin bezeichnete die Rückgabe als „die Rückkehr einer Familiengeschichte, das Wiedersehen mit einer Erinnerung, ein Sieg für das Leben“.

Die Kunstsammlung Hugo Simons umfasste Werke von Wilhelm Leibl, George Grosz, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee oder Franz Marc. Nach der Novemberrevolution 1918 hatte er kurzzeitig die Stellung des preußischen Finanzministers inne. Durch seine Parteimitgliedschaft bei den Sozialdemokraten, die Vorliebe für Modernde Kunst und seine jüdischen Vorfahren geriet Simon bald ins Visier der Nationalsozialisten, die nach seiner Flucht 1933 von Berlin nach Paris seinen Besitz beschlagnahmten. Im Ausland setzte er sich für deutsche Flüchtlinge ein. Nach der Eroberung von Paris 1940 wanderte Simon mit seiner Frau nach Brasilien aus, wo er zehn Jahre später verstarb. Auch das Pariser Appartement wurde vom ERR geplündert. Einige Kunstwerke blieben in Frankreich zurück und wurden nach der Befreiung der Hauptstadt von der Banque d’Algerie als Sicherheit für offene Mietbeträge eingezogen. 1966 tauchten die „Vier Akte“ ohne Hinweise auf ihre Provenienz im Depot des Pariser Palais de Tokyo auf, ab 1998 wurden sie im Musée des Beaux-Arts in Nancy verwahrt. Ab dem 20. August wird das expressionistische Werk im Rahmen der Ausstellung „Afterlives: Recovering the Lost Stories of Looted Art“ im Jüdischen Museum in New York zu sehen sein.

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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