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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Visit-Stipendien der E.ON Stiftung vergeben

Nina und Adnan Softic haben das Visit-Stipendium der E.ON Stiftung 2021 erhalten

Das Artist-in-Residence-Programm „Visit“ der E.ON Stiftung hat gemeinsam mit der Berliner Akademie der Künste die diesjährigen Stipendien an Lola Göller, Sven Johne, das Duo Nina und Adnan Softic sowie Natasha Tontey vergeben. Die Kunstschaffenden konnten sich mit ihren Projekten gegen knapp 500 weitere Bewerbungen durchsetzen und erhalten nun jeweils 20.000 Euro, mit denen sie ihre Vorhaben realisieren können.

Lola Göller, geboren 1983 in Frankfurt am Main, die bei Christiane Möbus und Gregor Schneider an der Universität der Künste in Berlin studiert hat, überzeugte die Jury mit ihrem Projekt „shine on, you pretty pyramid energy!“, das die im Zuge des New Age-Kultes entwickelte Vorstellung der Pyramidenenergie untersucht. Das Stipendium wird Göller eine Forschungsreise zum Aksarayskiy-Gaskondensatfeld von Gasprom nach Russland ermöglichen. Dort wurde unter Leitung des ukrainischen Unternehmers Alexander Golod im Jahr 2000 ein staatlich unterstütztes Experiment durchgeführt und dabei eine 22 Meter hohe Pyramide gebaut, die – angeblich – die Umweltschäden der Gasgewinnung reduzieren soll.

Nina und Adnan Softic, geboren Mitte der 1970er Jahre in Köln und Sarajevo, machen die bei der Arktisreise des Forschungsschiffs „Polarstern“ gesammelten Daten zum Ausgangspunkt einer multimedialen Installation. Mit ihr sollen die Grenzen der Sprache, des Wissens und die Tücken der Wahrnehmung sichtbar werden. Sie wollen einerseits die Fähigkeit thematisieren, nicht sichtbare Veränderungen mit Hilfe von komplexen Messungen auszulesen, anderseits die Unfähigkeit der Weltgemeinschaft, diesen Messungen zu vertrauen und mit ihnen umzugehen, kritisch beleuchten. Das Duo stellt die Fragen, ob die Überführung der komplexen Daten in die menschliche Erinnerung der Wissenschaft und der Vernunft allein überlassen werden kann und ob die in Verruf geratenen Emotionen und die Irrationalität hier noch etwas zu suchen haben.

Sven Johne, der 1976 in Bergen auf Rügen zur Welt kam, beabsichtigt, mit seinem Projekt „Nord Stream, westliches Ende“ die Spuren des internationalen Konflikts rund um die Ostsee-Pipeline „North Stream 2“ zu bearbeiten. In Sassnitz, dem Endpunkt der Pipeline auf Rügen, will Johne die Spuren der Fronten erkunden, die das Projekt zwischen Deutschland, Russland, den USA, der EU und Polen aufgerissen hat. Sein Plan beinhaltet eine künstlerische Feldforschung in Sassnitz, deren Ziel es ist, den Widerhall großer Politik in einer Kleinstadt einzufangen.

Über den Gewinn des Sonderpreises im Themenbereich „Mensch-Maschine“ kann sich Natasha Tontey freuen. Die Medienkünstlerin und Grafikdesignerin aus Indonesien untersucht in ihren Arbeiten die fiktionalen Anteile von Geschichte und Mythen und erhielt im vergangenen Jahr den Hash Award für netzbasierte Kunst des ZKM in Karlsruhe. Das Stipendium ermöglicht Tontey einen Aufenthalt an der Berliner Akademie der Künste. Im Rahmen dessen möchte sie die Arbeit „Makatana“ konzipieren, die die Maschinenphilosophie der Minahasa-Kosmologie in Nordsulawesi untersucht und die Frage erörtert, was Technologie und Mechanisierung für die Minahasa-Gesellschaft bedeutet.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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 2021 gewonnen
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