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Passage II. Hommage à Watteau / Doris Ziegler

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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Dresden erinnert an die letzte Kunstausstellung der DDR

Ab dem Wochenende widmet sich die Städtische Galerie Dresden der X. Kunstaustellung der DDR und damit an die letzte kulturpolitische Großveranstaltung dieser Art vor dem Fall der Mauer. 30 Jahre nach den politischen Umwälzungen will Museumsdirektor Gisbert Porstmann einen Dialog mit der Vergangenheit eröffnen. Einige Kunstwerke dieser großen Ausstellungen hätten Eingang in das imaginäre Bildgedächtnis vieler Bürgerinnen und Bürger der DDR gefunden und seien dort mit den Gefühlen von Heimat, Verlust und Zugehörigkeit verbunden, so Porstmann. Aus dieser Perspektive gesehen sei die Kunst der DDR offenbar immer noch Teil der Koordinaten kultureller Selbstvergewisserung.

Aus den ehemals 323 Exponaten der X. Kunstaustellung sind nun 34 Gemälde von 34 Künstlern zu sehen, die auf ihre Motive, Aktualität, Bedeutung sowie künstlerischen Mitteln hin befragt werden. Dabei stehen zwei Aspekte im Mittelpunkt: Zum einen der Künstler mit seinem Selbstverständnis und zum anderen dessen kunsthistorische Bezugspunkte mit Fokus auf den Expressionismus und die Neuen Sachlichkeit. Die Gemälde stammen alle aus den 1980er Jahren und versammeln Künstler der verschiedenen Jahrgänge, angefangen beim dem damals jüngsten Künstler Neo Rauch bis hin zum ältesten Willi Sitte. Mit dabei waren – damals wie heute – zudem noch Lothar Böhme, Gudrun Brüne, Hartwig Ebersbach, Steffen Fischer, Dieter Gantz, Sighard Gille, Eberhard Göschel, Christl Maria Göthner, Peter Graf, Clemens Gröszer, Ulrich Hachulla, Angela Hampel, Heidrun Hegewald, Johannes Heisig, Werner Juza, Wolfgang Mattheuer, Harald Metzkes, Gerhard Kurt Müller, Wolfgang Peuker, Uwe Pfeifer, Stefan Plenkers, Arno Rink, Gerhard Schwarz, Hans-Peter Szyszka, Andreas Thieme, Joachim Völkner, Frank Voigt, Andreas Wachter, Trak Wendisch, Jürgen Wenzel, Doris Ziegler und Rainer Zille.

Im Kern dreht sich die Ausstellung um die Suche nach Spuren einer kulturellen Selbstvergewisserung und eines identitätsstiftenden Bilderkosmos. Immerhin zogen die zehn Kunstausstellungen der DDR im Dresdner Albertinum ab 1946 über eine Million Besucher an und waren das kulturpolitische Ereignis im Osten Deutschlands. Sie prägten den kulturellen Horizont unzähliger Besucher, nicht nur der Dresdner. Die letzte Ausgabe fand vom 3. Oktober 1987 bis zum 3. April 1988 zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Wende noch nicht in Betracht gezogen wurde. Mit den Ereignissen in der DDR im Herbst 1989 und den nachfolgenden Umwälzungen wurden auch die Konstanten im Kunst- und Kulturbereich grundlegend verändert und durch die Standards aus dem Westen ersetzt. Die Ausstellung der Städtischen Galerie Dresden lädt daher zu Gesprächen über heutige Blickwinkel und das persönliche Erleben von DDR-Kunst der späten 1980er Jahre ein.

Die Ausstellung „Das Ende der Eindeutigkeit. Malerei aus der X. Kunstausstellung der DDR“ läuft vom 12. Oktober bis zum 12. Januar 2020. Die Städtische Galerie Dresden hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, freitags zusätzlich bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Freitags ist der Eintritt ab 12 Uhr frei.

Städtische Galerie Dresden
Wilsdruffer Straße 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 488 73 01
Telefax: +49 (0)351 – 488 73 53

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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