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Alte Meister im Wiener Dorotheum

Zerstört durch Geldgier



Michele di Matteo Lambertini,  Johannes der Täufer und ein Apostel

Michele di Matteo Lambertini, Johannes der Täufer und ein Apostel

Die Akquisition der Spitzenwerke bekannter Namen ist den Experten des Wiener Dorotheums in diesem Herbst noch nicht gelungen. Die gut 110 Positionen von Teil I der Altmeisterauktion am 6. Oktober glänzen dafür mit Werken nicht so geläufiger Künstler. Das gilt auch für das Hauptlos: Michele di Matteo Lambertini dürfte nur Kennern der italienischen Malerei des 15ten Jahrhunderts und ausgesprochenen Sammlern ein näherer Begriff sein. Letztere aber erhalten mit seinem Altarfragment, auf dem Johannes der Täufer und ein Apostel mit Buch vor Goldgrund stehen, eine hervorragende Arbeit dieses zwischen 1410 und 1469, also immerhin fast sechzig Jahre lang in Bologna nachweisbaren Malers. Der Schätzpreis liegt bei 300.000 bis 400.000 Euro. Erst seit gut siebzig Jahren hat auch Guidoccio di Giovanni Cozzarelli einen nachrangigen Platz in der Kunstgeschichte. Ein charakteristisches Werk dieses Sieneser Meisters, der von 1450 bis 1516/17 lebte, ist die halbrund geschlossene Pappelholztafel mit der Gemeinschaft der Heiligen als Fürbitter vor der Muttergottes (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR).


Die Renaissance verkünden Martino Piazza da Lodi in seiner 1518 datierten Anbetung der Hirten (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR) und eine Madonna mit Joseph und Katharina von Alexandrien aus der Hand des in Treviso und Faenza tätigen Luca Antonio Busati (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR). Einst Jacopo Tintoretto, jetzt aber seinem weniger berühmten Sohn Domenico Tintoretto, eigentlich Domenico Robusti, wird das Bildnis eines vornehmen Herrn zugeschrieben, das indes ganz den Stil des berühmten Venezianers zeigt. Dessen Werkstatt wurde ja vom Sohn weitergeführt (Taxe 55.000 bis 70.000 EUR). Alessandro Allori lässt seine junge Adelige mit Laute eher statisch auftreten. Sie blickt den Betrachter schon vom Katalogtitel her streng an (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR).

Aus dem italienischen Barock gibt es schöne Gemälde wie Pietro Novellis von Engeln und Kranken umgebene heilige Rosalia (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR) oder Mattia Pretis Darstellung Christi am Ölberg (Taxe 160.000 bis 200.000 EUR), aber auch ausgesprochen hässliche wie Pietro Muttonis drei „Alchemisten“, deren verderbliche Geldgier – sie sind mit dem Herstellen von Gold beschäftigt – sich in ihren verbeulten und verzerrten Gesichtern ausdrückt (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR). Irgendwo dazwischen rangiert Giovanni Battista Caracciolos lebensgroße Version Johannes des Täufers, wie er fast unbekleidet hinweisend in der nächtlichen Wildnis sitzt (Taxe 135.000 bis 160.000 EUR).

Immerhin zwei Künstler der ersten Reihe des Barock sind zugegen, zunächst Giovanni Francesco Barbieri, bekannter unter seinem Beinamen Il Guercino, mit einem Apostel Matthias beim Studium der Heiligen Schrift (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR) und dann Guido Reni mit einem Hochoval der dornengekrönten Büste Christi am Kreuz wohl um 1630/33 (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Als „Barockklassizist“ gilt Carlo Maratta, dessen unprätentiöse, konturgebundene Malweise auch die büßende Maria Magdalena ansprechend zur Schau trägt (Taxe 60.000 bis 90.000 EUR). Aus Hans Rottenhammers fast zehnjähriger venezianischer Schaffensphase, die spätestens seit 1591 währte, stammt eine liegende Venus mit Amor – nicht zu übersehen: Ähnliche Liegepositionen nehmen auch vergleichbare Darstellungen der Kollegen Tizian, Tintoretto und Giorgione ein (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR).

Stets großer Beliebtheit erfreuen sich die Architektur- und Ruinenmaler. Der bekannteste dürfte Giovanni Paolo Panini sein, dessen kleines Format mit Blick aufs Forum Romanum samt Titusbogen und Kapitol 60.000 bis 80.000 Euro kosten soll, ebenso wie eine renaissancehafte Palastarchitektur in Gemeinschaftsarbeit von Viviano Codazzi und Filippo Lauri. Auch Venedig-Veduten kommen immer gut an, und der spätestens 1717 aus Schweden eingewanderte Giovanni Richter dürfte mit seinem mäßig belebten Markusplatz keine Probleme bekommen (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR). Einen letzten Höhepunkt erlebte die italienische Malerei Mitte des 18ten Jahrhunderts, bevor sie für rund anderthalb Jahrhunderte von der internationalen Bühne weitgehend verschwand. Zu den besten Werken des Rokoko im Dorotheum zählt Francesco Zuccarellis irisierende Gebirgslandschaft mit einer Brücke, in der sich einige Hirten beim Wandern und Angeln betätigen. Mit 200.000 bis 230.000 Euro ist das bemerkenswerte Gemälde eines der teuersten der Auktion.

Seit 1859 gehörte eine Heilige Sippe des Brüsseler Malers Cornelis Schernier, der im zweiten Viertel des 16ten Jahrhunderts tätig war, zum Bestand des Kölner Wallraf-Richartz-Museums. Später machte die Stadt Köln die Tafel dem Grafen Adelmann zum Geschenk, von dem es der renommierte Sammler Freiherr von Guilleaume erwarb (Taxe 70.000 bis 80.000 EUR). Berühmtester Künstler der Flamen ist Peter Paul Rubens, aus dessen Werkstatt eine bisher unpublizierte Version des „Urteil des Paris“ stammt. Ein ähnliches Werk hängt heute in der Londoner National Gallery (Taxe 45.000 bis 50.000 EUR). Zahlreich sind die niederländischen Landschaften vertreten, so Jan van Goyens Dörfchen Twisk in Westfriesland aus dem Jahr 1639 (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR) und Philips Wouwermans feine Jagdgesellschaft in abendlicher Parklandschaft (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Dem lustigen Karneval in einer größeren Stadt widmet sich Louis de Caullery auf einer Holztafel um 1600 (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR). Ein Gemeinschaftswerk von Lucas van Uden, der eine weite Flusslandschaft mit einer Klosteranlage schuf, und Jan Breughel d.J., der eine Gruppe Reisender und tanzender Bauern hineinmalte, rangiert bei 80.000 bis 100.000 Euro.

Immerhin ein deutscher Künstler mischt an der Spitze der Preisliste mit: Georg Flegel, hierzulande der vielleicht bedeutendste Stilllebenmaler der frühen Neuzeit und ohnehin einer der ersten, die dieses Genre konsequent verarbeiteten, schickt eine kleine Ansammlung von Glaspokalen neben einem hübsch arrangierten Blumenstrauß vor pechschwarzem Hintergrund (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Sehr viel statischer fasst Jacopo Ligozzi das Thema auf. Vielleicht liegt das daran, dass er aus einer Malerfamilie stammte, die sich auf Vorlagen von Tapisserien spezialisiert hatte. Jedenfalls stehen seine beiden Vasen mit Blumensträußchen wie Zwillinge nebeneinander – und zwar auf gleich zwei Gemälden. Die Pendants bietet das Dorotheum für je 100.000 bis 150.000 Euro an. Der in Hamburg gebürtige Christian Berentz deckt einen kleinen Tisch recht spartanisch mit Brot, Käse, Krug und einer Platte mit Wurst und Speck (Taxe 40.000 bis 45.000 EUR). Jean-Baptiste Monnoyer lässt sein Blumenstillleben in skulptierter Steinvase fein aufblühen (Taxe 20.000 bis 23.000 EUR). Den zeitlichen Schlusspunkt setzt der als Porzellanmaler ausgebildete Wiener Johann Baptist Drechsler mit einem prachtvollen Stillleben in altmeisterlichem Stil 1793 (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Auch Teil II der Auktion glänzt mit rund 180 Werken vor allem des 17ten und 18ten Jahrhunderts. Die Schätzpreise sind hier durchschnittlich niedriger, zu 80.000 bis 90.000 Euro für ein Paar baumbestandene Gebirgslandschaften mit Hirtenstaffage von Andrea Locatelli oder 70.000 bis 90.000 Euro für eine große Flusslandschaft des Amsterdamer Malers Roelant Roghman reicht es aber trotzdem noch. Zu den jüngsten Arbeiten zählt Giuseppe Cades’ Traum des Joseph, ein dynamisches, rasch aufgetragenes Werk, das den guten Ruf des virtuosen Künstlers in der zweiten Hälfte des 18ten Jahrhunderts verstehen lässt. Heute ist er etwas vergessen (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR). Gleich vier Gemälde schickt Balthasar Beschey ins Rennen. Die unterschiedlich großen Leinwände widmen sich Geschehnissen aus dem Leben Abrahams und hingen einst in der Wohnung des Antwerpener Künstlers. Ihr nicht allzu guter Zustand lässt sie nur 80.000 bis 100.000 Euro wert sein. Je 15.000 bis 18.000 Euro sollen zwei feine Rheinlandschaften Christian Georg Schütz’ I. kosten, die er als Gegenstücke gemalt hat.

Auch für wenig Geld kann man schöne Bilder erstehen. 4.000 bis 6.000 Euro könnten schon für eine kleine klassizistische Landschaft des gebürtigen Hannoveraners Albert Christoph Dies aus dem Jahr 1799 ausreichen, 8.000 bis 10.000 Euro für ein Küchenstillleben Martin Dichtls, der um 1639 in Nürnberg zur Welt kam. Justus Juncker hat anrührend einen schlichten Blumenstrauß in einer Glasvase eingefangen (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). In der Malweise seines berühmteren Landsmanns Willem Kalf hat Leidener Künstler Martinus Nellius um 1700 ein Früchtestillleben mit geöffneter Auster bewerkstelligt (Taxe 14.000 bis 16.000 EUR). Eine wichtige Ergänzung für die Frankfurter Kunstgeschichte des 18ten Jahrhunderts ist ein Stilllebenpaar mit Blumen in Glasvasen von Elisabetha Spohrer. Denn kein einzig weiteres signiertes Werk dieser talentierten Künstlerin ist bekannt (Taxe 12.000 bis 14.000 EUR). Amüsant ist der schlafende Zecher in einer Bauernstube von David Ryckaert III. (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR). Qualitätvolle Portraits gibt es von Pietro Labruzzi, der 1787 den Kunsthändler römischen Kunsthändler zusammen mit der antiken Büste des Bias konterfeite (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR), und eines unbekannten französischen Meisters. Mit anmutigen Zügen gestaltete er das Bildnis eines jungen Mannes mit langen Haaren vor dunklem Hintergrund (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 6. Oktober um 16 Uhr mit Teil I und um 17:30 Uhr folgt Teil II. Die Möglichkeit zur Vorbesichtigung besteht bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr. Der Katalog ist in Internet unter www.dorotheum.com abrufbar.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at

Startseite: www.dorotheum.com



28.09.2009

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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