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Kooning, Willem de

Geboren am 24. April 1904 in Rotterdam, gestorben am 19. März 1997 in East Hampton im US-Bundesstaat New York
Niederländisch-amerikanischer Maler, Hauptvertreter des Abstrakten Expressionisnmus

Willem de Kooning ist einer der Hauptvertreter des Abstrakten Expressionismus in Amerika. Er besuchte ab 1916 acht Jahre lang Abendkurse an der Rotterdamer Akademie und ging 1926 als illegaler Einwanderer in die USA, wo er zunächst als Anstreicher, Dekorateur und später als Werbegraphiker arbeitete. Trotz Förderung durch wichtige Künstlerfreunde, wie Arshile Gorky, mit dem er ein Atelier teilte, und Hans Hofmann, ließ der Erfolg lange auf sich warten.

1934 trat er der neu gegründeten Artists` Union bei. Ein Jahr später kam er in die Abteilung für Wandmalerei des WPA/AFP, dem Kunstförderprogramm der amerikanischen Regierung. Kurze Zeit danach musste er aus dem WPA austreten, da er keine amerikanische Staatsbürgerschaft besaß. 1936 entschloss er sich, die Malerei zur Hauptsache in seinem Leben zu machen. In den 1920er und 30er Jahren suchten die amerikanischen Künstler eine eigene Identität und versuchten sich von der europäischen Vormachtstellung zu befreien. Der Abstrakte Expressionismus betonte den individuellen Aspekt des Schaffens und legte den Prozess und die Technik des Malens offen. 1942 machte de Kooning Bekanntschaft mit Jackson Pollock, der als einer der großen Erneuerer und Begründer des amerikanischen Abstrakten Expressionismus gilt.

Nach de Koonings ersten Einzelausstellung im Jahre 1948 in der New Yorker Egan Gallery, bei der das Museum of Modern Art ein Gemälde erwarb, folgten zahlreiche Auszeichnungen und Lehraufträge. Im Herbst 1950 lehrte er an der School of Fine Arts an der Yale University. Ab 1950 entstanden seine berühmten Frauenbilder, die in ihrer wilden Vulgarität heftige Reaktionen hervorriefen. Die Einbürgerung in die USA erfolgte 1962.

Während einer Reise nach Paris und London 1968 machte er Bekanntschaft mit Francis Bacon. 1975 gründete er zusammen mit Romare Bearden, J. Lawrence und B.E. Caldwell die Rainbow Foundation zur Förderung junger Künstler. Er malte häufig an der Grenze zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Sein Werk durchlief verschiedene von Expressionismus, Kubismus und Surrealismus geprägte Phasen. Seine späteren Bilder sind durch kompositionelle Erfindungskraft, aber auch durch einen Hang zu Aggressivität, Willkür und Vulgarität gekennzeichnet. Seine Malerei blieb trotz aller Abstraktion stets auf die menschliche Figur ausgerichtet.

A.S.


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