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Am 20.05.2022 Auktion 1196: Kunstgewerbe - Bedeutende Mörser der Sammlung Schwarzach IV

© Kunsthaus Lempertz

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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© Kunstmarkt Media


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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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Robert Indiana, Four, 1964

Robert Indiana, Four, 1964

Wuppertal entdeckt seine Sammlung

Das Wuppertaler Von der Heydt-Museum ist bekannt für die Kunst des Impressionismus und Expressionismus sowie für seine vergangenen, überregional wahrgenommen Sonderausstellungen. Nun nehmen der mittlerweile seit zwei Jahren amtierende Museumsdirektor Roland Mönig und sein Team mit der Reihe „Fokus Von der Heydt“ die Sammlung unter die Lupe und sorgen für einige Überraschungen. Im ersten Teil „ZERO, Pop und Minimal“ geht es um Sammlungsgeschichte der 1960er und 1970er Jahre, die lange, teilweise gar nicht zu sehen war und die es ohne den damaligen Museumsdirektor Günter Aust (1921-2018) auch nicht geben würde. Aust, der von 1962 bis zu seiner Pensionierung am 1. April 1985 Chef in Wuppertal war, kaufte vieles der damals aktuellen Kunst an und sorgte dafür, dass die Sammlung mit der Zeit ging.



Ein Highlight der Ausstellung ist der Pop Art-Raum, in dem etwa Andy Warhols Portrait „Mao Tse Tung“ aus dem Jahr 1972 oder Robert Indianas Ziffernbild „Four“ von 1964 hängen. Die Zusammenstellung macht deutlich, wie vielfältig die Pop Art-Sammlung des Museums ist; denn sie vereint Strömungen aus Amerika, Deutschland, Frankreich und England. Der reiche und spannend organisierte Ausstellungsparcours versammelt insgesamt Werke von 95 Künstler und Künstlerinnen, darunter bekannte Namen wie Josef Albers, John Chamberlain, Christo, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Donald Judd, Konrad Klapheck, Heinz Mack, Nam June Paik, Gerhard Richter oder James Rosenquist. Er richtet sein Augenmerk aber auch auf heute bereits vergessene Positionen und würdigt etwa Hans-Peter Alvermann, Gerlinde Beck, Adelheid Horschik, Guido Jendritzko, Harry Kramer, Inge Mahn, Frank Malina, Anne Poirier, Nicolas Schöffer oder Ludwig Wilding.

Den Abschluss Ausstellung bildet die 1964 entstandene Arbeit „Kennedy vor Corham“ von Wolf Vostell. Die knapp 60 Jahre alte Übermalung eines Pressefotos von der Ermordung des amerikanischen Präsidenten zeigt Szenen von Tod und Zerstörung – Bilder, die durch den Krieg in der Ukraine nicht aktueller sein könnten. Die Wuppertaler Schau macht deutlich, wie vielfältig die Sammlung des Von der Heydt-Museums ist, wirft allerdings auch Fragen auf: Wie wird sich die Sammlung weiterentwickeln? Was wird in Zukunft gesammelt? Wie wird sich die Menschheit verändern? Wie werden wir miteinander leben? Aus diesen Perspektiven den Horizont der Sammlung zu erweitern und schließlich auch die Veränderung des Publikums zu reflektieren, ist eine wichtige und nicht einfache Aufgabe. Aber mit dieser Ausstellung ist ein kleiner Anfang gemacht.

Die Ausstellung „Fokus Von der Heydt: ZERO, Pop und Minimal – Die 1960er und 1970er Jahre“ läuft bis zum 16. Juli 2023. Das Von der Heydt-Museum hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Zur Sammlungspräsentation wird derzeit an einem Katalog gearbeitet.

Von der Heydt-Museum Wuppertal
Turmhof 8
D-42103 Wuppertal
Telefon: +49 (0)202 – 563 62 31


16.05.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Junghardt

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Deana Lawson, Deana Lawson Self-Portrait, 2012

Deana Lawson, Deana Lawson Self-Portrait, 2012

Deutsche Börse Photography Prize für Deana Lawson

Der Deutsche Börse Photography Foundation Prize geht heuer an Deana Lawson. Ausgezeichnet wird die Afroamerikanerin für ihre Einzelausstellung „Centropy“ in der Kunsthalle Basel, die im Sommer vor zwei Jahren lief. Lawson kann sich nun über ein Preisgeld von 30.000 Pfund freuen. In ihren sorgsam choreografierten Fotografien greift sie auf die Gattungen des Familienfotos und des Portraits zurück und untersucht die intergenerationalen Beziehungen innerhalb der Schwarzen Kultur. Die Jury hob besonders ihren „unglaublichen Erfindungsreichtum“ und die „Komplexität ihrer Herangehensweise bei der Bildgestaltung“ hervor, die zu einem „unverwechselbaren und provokativen Ansatz“ führe.



„Deana Lawsons Werk, das die ‚Black Experience‘ aufgreift und neu interpretiert, nutzt das Traditionelle und das Experimentelle gleichermaßen und knüpft eine ganz eigene Verbindung zwischen dem Alltäglichen und dem Mystischen. Ihre Motive befinden sich irgendwo zwischen dem ‚Hier und Jetzt‘ und der Vergangenheit, einer Person und einem Volk, dem Inszenierten und dem Lebensechten, und das auf eine Art und Weise, die nicht didaktisch oder problemorientiert wirkt, sondern wirklich radikal. Der Mut ihrer Vision und die kraftvolle Sensibilität, die sie ihren Protagonist*innen verleiht, sind eindeutig das Resultat einer behutsam differenzierten Zusammenarbeit mit ihren ‚Familienmitgliedern‘, was Lawson in die seltene Position versetzt, eher Partnerin oder Erzählerin zu sein als Autorin“, begründet Brett Rogers, Direktorin der Photographers’ Gallery in London und Vorsitzende der Jury, die diesjährige Wahl.

Deana Lawson wurde 1979 geboren und studierte bis 2004 an der Pennsylvania State University und der Rhode Island School of Design. Mittlerweile lehrt sie an der Princeton University. Unter anderem wurden ihre Werke in der Rhona Hoffman Gallery in Chicago sowie im New Yorker Guggenheim Museum ausgestellt. Vor zwei Jahren erhielt sie den renommierten Hugo Boss Prize.

Die Deutsche Börse Photography Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelle Positionen der Fotografie zu stützen. So widmet sie sich dem Sammeln, Ausstellen und Fördern jüngster Werke. Seit 2005 verleiht sie den prestigeträchtigen Preis. Die Bilder der jüngsten Preisträgerin sind zusammen mit den Werken der drei Nominierten, Gilles Peress, Jo Ractliffe und Anastasia Samoylova, bis Mitte Juni in der Londoner Photographers’ Gallery zu sehen. Ab dem 30. Juni wandert die Ausstellung dann in die Unternehmenszentrale der Deutschen Börse nach Frankfurt am Main.


16.05.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Emmanuel Van der Auwera, The Sky is on Fire, 2019

Emmanuel Van der Auwera, The Sky is on Fire, 2019

Emmanuel Van der Auwera in Basel

Wie Emmanuel Van der Auwera die Welt um sich sieht, kann man jetzt im Basler Haus der Elektronischen Künste erleben. In raumgreifenden Videoinstallationen enthüllt der Belgier die Muster der Wahrnehmung: Ob man nun seine Umgebung mittels eines Smartphones beobachtet oder sich anhand von Bildern, die von intelligenten Maschinen stammen, orientiert. Kuratorin Sabine Himmelsbach stellte dazu in der ersten Personale des 1982 geborenen Künstlers in der Schweiz einen repräsentativen Überblick über sein Schaffen zusammen und integrierte drei neue Werke. Die drängendsten Fragen, die von der Ausweitung des Überwachungsstaates bis hin zu simulierten Realitäten und Deepfakes reichen, sollen den Besucher bestürmen. So reicht Auwera sein Sich-Gedrängt-Fühlen durch die „Suche nach der kollektiven menschlichen Erfahrung“ weiter, wie er selbst schreibt.



Emmanuel Van der Auwera seziert, analysiert und ordnet streng und nüchtern die Bedeutung von Bildern. Als Ausgangsstoff dient ihm dazu meist Material aus dem Internet. Diese realen Ereignisse kombiniert er dann zu bildmächtigen, ästhetischen Tableaus. So schuf er für die Ausstellung in Basel die beiden Videoinstallation „Yet Untitled“ und „VideoSculpture XXV (Archons)“ sowie die beiden Skulpturen aus dem titelgebenden „Ballistic Gel“. In der ausladenden „VideoSculpture XXV“, die aus acht manipulierten Screens und vier schwarzen Glasplatten besteht, auf der die Videos spiegelbildlich zu sehen sind, beschäftigt sich Auwera mit der digitalen Unsterblichkeit und reflektiert die Präsenz von Künstlicher Intelligenz in heutigen Bildwelten. Durch die fantastischen Farben, die ruhigen, aber wirren Filmschnitte sowie die irreal wirkenden Spiegelungen im Boden konfrontiert er den Betrachter mit einer potentiell gefährlichen Welt. Es bleibt zu entscheiden: Sehen wir einen nervösen Fiebertraum oder haben wir eine nebulöse Vision, die die aktuellen Strömungen der jetzigen Zeit verarbeitet?

Die Ausstellung „Emmanuel Van der Auwera: Seeing is Revealing“ läuft bis zum 7. August. Das Haus der Elektronischen Künste hat von Mittwoch bis Sonntag zwischen 12 und 18 Uhr seine Pforten geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Franken, oder ermäßigt 6 Franken. Unter der Woche ist zur Happy Hour, zwischen 12 und 13 Uhr, der Einlass kostenfrei.

Haus der elektronischen Künste Basel
Freilager-Platz 9
CH-4142 Münchenstein/Basel
Telefon: +41 (0)61 – 283 60 50


16.05.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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News vom 16.05.2022

Wuppertal entdeckt seine Sammlung

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Emmanuel Van der Auwera in Basel

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Sammlung Gallinek für Karlsruhe erhalten

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