Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 19.05.2022 Auktion 1195: Schmuck & Uhren

© Kunsthaus Lempertz

Anzeige

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /
© Kunstmarkt Media


Anzeige

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
www3.kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Messen

Die Art Brussels meldet sich nach zwei Jahren Corona-Unterbrechung fulminant zurück. Sie findet jedoch leider zum letzten Mal am zentrumsnahen Standort Tour & Taxis statt

Hello again and Goodbye


am Stand der Galerie Nagel Draxler

Zwei Jahre hat die Art Brussels wegen der Corona-Pandemie als Präsenzveranstaltung pausieren müssen. Jetzt ist die Messe in alter Frische zurück, leider aber zum letzten Mal am mittlerweile etablierten Standort unweit vom Brüsseler Stadtzentrum. Am Vernissagetag strömten die Besucher und Sammler zuhauf in die historischen Tour & Taxis-Hallen am Kanal. Doch damit ist im nächsten Jahr Schluss. Das vor wenigen Jahren in Teilen noch sympathisch improvisiert wirkende, teils brachliegende Gelände ist mittlerweile soweit überplant und durchgentrifiziert, dass man die Messe dort nicht mehr will beziehungsweise braucht. Daher wird die Art Brussels an ihren alten Standort, das Expo-Gelände im Schatten des Atomiums zurückkehren. Doch auch das hat seinen speziellen Reiz. Die Sammler und Galeristen werden wohl folgen. Die Messe ist beliebt, das demonstrieren sowohl die Besuchszahlen, als auch die Verkäufe. Mit 24.541 Besucher*innen habe man nahezu das Niveau von 2019 erreicht, teilten Verantwortlichen in ihrem Schlussreport mit. Damals besuchten 25.473 Kunstliebhaber*innen die letzte Ausgabe der Art Brussels vor der Pandemie. ...mehr

02.05.2022

Frühlingserwachen nach überlangem Winterschlaf: Mit ihrer vierten Ausgabe wechselt die Art Düsseldorf auf den Frühjahrstermin und präsentiert sich aufgeräumter, zuversichtlicher und hybrider denn je

Mit neuem Schwung zurück


Lilian Bourgeat, Bottes, 2022

Fast zweieinhalb Jahre mussten die Düsseldorfer warten, bis die nunmehr vierte Ausgabe ihrer Kunstmesse Art Düsseldorf stattfinden konnte. Die rheinische Messe, die ihre Premiere im November 2017 feierte, konnte sich schnell nach den weiteren Ausgaben 2018 und 2019 als feste neue Größe neben der Art Cologne im Rheinland etablieren. Doch dann kam mit der Corona-Pandemie der Lockdown und damit verbunden eine längere Zwangspause. Jetzt ist die Art Düsseldorf mit Elan zurück – und das auch mit Hilfe einer großzügigen Unterstützung im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgelegten Programms „Neustart Kultur“. Die Galerist*innen konnten daher zu 30 Prozent der sonst üblichen Standgebühren an der Messe teilnehmen. 84 Aussteller waren auf der Art Düsseldorf zugegen, viele davon aus der Stadt selbst und näheren Umgebung sowie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus waren aber auch Galerien aus Italien, Frankreich, Dänemark, Peru, Spanien, Luxemburg, den Niederlanden, Belgien und der Türkei an den Rhein gekommen, darunter die internationalen Top-Player Leo Koenig Inc. und Carolina Nitsch aus New York, Kamel Mennour aus Paris, Nosbaum Reding aus Luxemburg und Brüssel, die Galerie Krinzinger aus Wien und Zilberman aus Istanbul. ...mehr

In den Unwägbarkeiten der vierten Welle der Corona-Pandemie wagt das alte Flaggschiff Art Cologne einen Neuanfang mit zwei bekannten Beibooten: der Cologne Fine Art & Design und der Exponatec

Neustart in der Trias


Art Cologne 2021

Nachdem die Art Cologne dreimal und die Cologne Fine Art zweimal verschoben werden mussten, kann es nun wieder losgehen. Verschlankt auf rund 150 Galerien aus den Bereichen Klassische Moderne, Nachkriegs- und Gegenwartskunst wartet die Art Cologne mit dem größten Teilnehmerfeld auf. Sie kommen aus 28 Staaten; die meisten aus Deutschland, aber nur zwei aus den USA, was nicht zuletzt den Unsicherheiten in der aktuellen Pandemielage geschuldet ist. Schreitet man heuer durch die coronabedingt auf fünf Meter verbreiterten Gänge, vermittelt dies einen luftigen, grandiosen Auftritt der einzelnen Kojen. Am meisten kommt dies in der Halle mit den klassischen Positionen zum Tragen, bedingt durch die im Vergleich zu früher verhaltenen Besucherströme, während die Contemporary-Ebene erfreulicherweise von vielen jüngeren Gästen heute am Eröffnungstag schon recht gut besucht war. Die Zeitgenossen bilden mit über 100 Ausstellern das größte Segment weit vor den Klassiker und die Künste nach 1945. Einige namhafte Neuzugänge gibt es zu verzeichnen, darunter solch prominente Galerien wie Bastian aus Berlin und London, Monica de Cardenas aus dem schweizerischen Zuoz, Misako & Rosen aus Tokio oder Barbara Weiss aus Berlin, die aber ferngebliebene altgediente Teilnehmer nicht ersetzen können. ...mehr

Endlich wieder Messe: Kunsthändler brauchen ebenso wie Sammler und Museumskuratoren Messen als einen Ort der Begegnung. Das untermauern derzeit in Bayerns Hauptstadt die Highlights – Internationale Kunstmesse München im Kaiserhof der Residenz und die Kunst & Antiquitäten München im Haus der Kunst

Wieder von Kunst berauscht


Fast die Hälfte ihres Umsatzes generieren deutsche Galerien auf Kunstmessen. Das macht die Verkaufsausstellungen für Händler bei noch so forscher Entwicklung von digitalen Formaten unersetzlich. Aber wer gestern während der VIP-Preview der Highlights als Connaisseur an der kleinen frühbarocken, schlafenden Elfenbein-Venus von Balthasar Permoser am Stand von Skulpturenspezialist Eitle-Böhler, an dem unergründlichen Vierfach-Porträt „Joseph Beuys, State II“ von Andy Warhol bei der Galerie Schwarzer oder an dem Fünfzigerjahre-Schreibtisch von Pierre Jeanneret des Designfachmanns Stefan Vogdt vorbeiflanierte, wird dieses Knistern bemerkt haben, das nur die unmittelbare Begegnung mit Kunst erzeugen kann. Für Sammler waren die letzten eineinhalb Jahre vielleicht eine Durststrecke, für den Kunsthandel jedoch bedeuteten die abgesagten Messen hohe berufliche Einschränkungen. Klein beigegeben haben die Händler nicht, wie das glanzvolle Angebot auf den Highlights zeigt. ...mehr

Die am vergangenen Wochenende zu Ende gegangene Art Basel markiert den von Hoffnung und Zuversicht getriebenen Aufbruch des internationalen Kunstbetriebs in postpandemische Zeiten – doch noch beschäftigen sich viele Künstler mit Covid-19 und den Folgen

Neuanfang nach schwierigen Zeiten


Besucher auf der Art Basel 2021

Ein weißer Mercedes-Kombi aus den 1970er Jahren mit russischem Kennzeichen hat leicht chaotisch auf dem Messegelände in Basel geparkt. Art Basel-Besucher, die zwischen den Hallen hin- und hereilen, bleiben irritiert stehen, einige werfen einen Blick durch die Scheiben. Was sie zu sehen bekommen, scheint ein etwas böser Kommentar sowohl auf den glamourösen Kunstbetrieb, als auch auf die rigide Ausgrenzung sexueller Minderheiten in Russland zu sein. Auf der Ladefläche des Kombis liegt Arm im Arm schlafend ein junges, offenbar schwules Paar, das den langen Weg von Russland nach Basel auf der Autobahn zurückgelegt hat, im Gepäck etwas Proviant und notdürftig in Luftpolsterfolie verpackte Kunstwerke. Messeausweise auf dem Armaturenbrett weisen sie als „Installer“, also Aufbauhelfer, aus. Wer sich etwas auskennt in der Szene, kann vermuten, dass auch sie Künstler sind. Nur eben nicht so erfolgreich wie all die Kunstmarktstars, deren teils millionenschwere Werke in den Messehallen offeriert werden. „The Outsiders“ lautet der Titel dieser Installation des dänisch-norwegischen Künstlerpaares Michael Elmgreen und Ingar Dragset, die die prekäre Bezahlung vieler Assistenten und Helfer, die den Kunst- und Messebetrieb am Laufen halten, ebenso thematisiert wie das unbedingte Mobilitätsbedürfnis der Branche, das durch die Corona-Pandemie vorübergehend ausgebremst war. ...mehr

Kleiner, kompakter, aber nicht minder hochkarätig. Die Highlights – Internationale Kunstmesse München trotzen Corona und eröffneten gestern unter großem Publikumszuspruch ihre elfte Ausgabe

Kunstgenuss, aber sicher


auf den Highlights in München 2020

Wenn das Fieberthermometer am Einlass der Münchner Highlights unter 37,5 Grad Celsius bleibt, ist der Weg frei in ein Kunstparadies, wie wir es für eine gefühlte Ewigkeit bereits vermisst haben. Gestern eröffnete in den Bronzesälen der Residenz unter strikten Hygienemaßnahmen die anspruchsvollste Kunst- und Antiquitätenmesse Deutschlands. Gleich im Entre, zwischen den Marmorsäulen des Spätrenaissancebaus, demonstrieren vier hochkarätig bestückte Stände, dass man in Zeiten wie diesen die Highlights braucht: Als kulturellen Esprit, aber auch aus geschäftlichen Gründen. Was die Kunsthandlung Böhler aus Starnberg hier an Plastiken und Skulpturen der Gotik und des Frühbarock auffährt, ist in London und New York ebenso begehrt wie in München. Florian Eitle-Böhlers grandiose Auswahl an Kruzifixen von bedeutenden Bildschnitzern der Renaissance und nachfolgender Epochen ist wahrscheinlich nicht zu überbieten. Dazu gehören etwa Georg Petels expressiver Corpus Christi, Jacob Auers aus Elfenbein geschnitztes Exemplar – beide aus dem 17. Jahrhundert – und Tilman Riemenschneiders stille, von tiefer Empfindsamkeit geprägte Arbeit von 1500, die den gerade eingetreten Tod des Gekreuzigten darstellt. ...mehr

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche und während der Laufzeit rund 30 Prozent weniger Besucher registriert. Verkauft wurde aber sowohl im Altmeisterbereich, bei den Antiken und Antiquitäten, als auch in der modernen Kunst besser als erwartet. Als eines der Top-Exponate galt Vincent van Goghs Gemälde „Landarbeiterin vor Bauernhaus“ von 1885 am Stand der Londoner Galerie Dickinson. Das Bild von spröder Schönheit aus der frühen Schaffensphase eines der wichtigsten Künstler des Postimpressionismus hat eine erstaunliche preisliche Karriere hinter sich: 1968 hat es ein Sammler für 45 Pfund in einem englischen Antiquitätengeschäft entdeckt, später wurde es für 1,7 Millionen Dollar versteigert und nun auf der bedeutendsten Kunst- und Antiquitätenmesse für 15 Millionen Dollar angeboten. Lange musste es nicht auf einen neuen Besitzer warten. Die Galleri K aus Oslo setzte dagegen auf Fotografie der Becher-Schule. Andreas Gurskys dreiteilige Fotoarbeit „James Bond Island“ von 2007, eines von noch zwei existierenden, nicht zerstückelten Sets dieses Werks, ging für über 1 Million Euro in neue Hände. ...mehr

Die Entdeckermesse Art Rotterdam ist vergangene Woche zu Ende gegangen. Einige Neuerungen sorgten für ein Facelift und guten Publikumszuspruch

Frische Kunst für neugierige Sammler


Die Art Rotterdam, eingebettet in die Rotterdam Art Week, nennt sich im Untertitel „The Fair to Discovery Young Art“ und positioniert sich einmal mehr mit ihrer Mischung aus junger Kunst zu Einsteigerpreisen und einem Fokus auf niederländische Galerien sowie einige Händler aus anderen europäischen Ländern. Mit 225 Euro pro Quadratmeter ist der Kojenpreis auf dieser Kunstmesse vergleichsweise günstig. Exakt 100 Galerien waren nach Rotterdam gereist, um in der historischen Van Nellefabriek etwas außerhalb des Stadtzentrums Kunst von etablierten Stars der internationalen Kunstszene, darunter etwa Documenta-Teilnehmer Guillaume Bijl, bis hin zu ganz jungen Akademieabsolventen zu präsentieren. Allein 67 Nachwuchskünstler wurden in der kuratierten und eher unkonventionellen Sektion „Prospects & Concepts“ vorgestellt. ...mehr

Für die Bibliophilen ist das letzte Januarwochenende ein Pflichttermin. Dann starten die Antiquare mit ihren Messen in Stuttgart und Ludwigsburg ins neue Jahr

Hohe Buchkunst


Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Schaut man sich „Das wunderliche Bilderbuch“ von Grethe Jürgens an, denkt man sofort an das malerische Vokabular des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit. So reduziert und experimentell hat die Hannoveraner Künstlerin ihre neun ganzseitigen Farblithografien gestaltet, etwa die lustige Szene mit einer doch noch unsicheren Maus, die am Halsband eine Spielzeugkatze hinter sich herzieht. Zudem lässt „Das wunderliche Bilderbuch“ das Menschenbild und die Utopien der Weimarer Republik erkennen. Die seltene erste Ausgabe, für die Jürgens auch den jeweils vierzeiligen Text typografisch herausragend aufgearbeitet hat, liegt im Antiquariat Sabine Keune vor. Auf der aktuellen Stuttgarter Antiquariatsmesse stellt die Aachenerin das um 1935 erschienene Werk nun für 4.400 Euro vor und hat ihren Stand auf einen Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ausgerichtet. Denn mit der Sonderschau „Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart“ will man in Stuttgart über die pädagogische Zielsetzung dieser Bücher hinaus auch ihre künstlerische Eigenart und die kreative Verbindung von Bild und Text beleuchten. Dafür trennt sich der österreichische Musikwissenschaftler und Buchliebhaber Friedrich C. Heller kurze Zeit von 40 Bilderbücher und spricht am Samstagnachmittag über seine Sammelleidenschaft. ...mehr

ArchivArchiv*10/2020 - 11/2019 - 06/2019 - 03/2019 - 11/2018  - 10/2018 - 06/2018 - 04/2018 - 11/2017 - 09/2017 - 04/2017  - 01/2017 - 09/2016 - 04/2016 - 02/2016 - 01/2016 - 08/2015  - 04/2015 - 02/2015 - 11/2014 - 04/2014 - 03/2014 - 01/2014  - 11/2013 - 06/2013 - 04/2013 - 02/2013 - 11/2012 - 09/2012  - 04/2012 - 03/2012 - 02/2012 - 08/2011 - 05/2011 - 03/2011  - 02/2011 - 11/2010 - 09/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 02/2010  - 11/2009 - 10/2009 - 06/2009 - 04/2009 - 02/2009 - 11/2008  - 10/2008 - 09/2008 - 06/2008 - 04/2008 - 02/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.






News vom 16.05.2022

Wuppertal entdeckt seine Sammlung

Wuppertal entdeckt seine Sammlung

Deutsche Börse Photography Prize für Deana Lawson

Deutsche Börse Photography Prize für Deana Lawson

Emmanuel Van der Auwera in Basel

Emmanuel Van der Auwera in Basel

Sammlung Gallinek für Karlsruhe erhalten

Sammlung Gallinek für Karlsruhe erhalten

 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce