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Am 21.05.2022 Auktion 1197: Alte Kunst und 19. Jahrhundert

© Kunsthaus Lempertz

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /
© Kunstmarkt Media


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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Die Frühjahrsauktionen beim Kölner Versteigerer Lempertz vereinen einige hochpreisige Glanzpunkte und viele erschwingliche Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, die zum Stöbern und Ersteigern einladen. Ein Teil des Erlöses wird für die Ukraine-Hilfe gespendet

Meister oder Werkstatt – das ist hier die Frage


Bartolomé Esteban Murillo, Rosenkranzmadonna, um 1645/50

Am 21. Mai haben Kunstliebhaberinnen und -liebhaber die Möglichkeit, ein bedeutendes Meisterwerk des Goldenen Zeitalters der spanischen Malerei zu kaufen: Lempertz versteigert in seiner Frühjahrsauktion Alte Meister die anmutige Rosenkranzmadonna von Bartolomé Esteban Murillo. Der spanische Barockmaler schuf das viel bewunderte und signierte Gemälde um ...mehr

14.05.2022

Neues vom Rosenkrieg: Zweiter Teil der Macklowe Collection bei Sotheby’s in New York

Hochwertiges aus der Scheidungsmasse


Auktion der Macklowe Collection im November 2021 bei Sotheby’s in New York

Schon im vergangenen November fuhr die Macklowe Collection mit 35 museumswürdigen Spitzenwerken der Kunst nach 1950 einen rekordträchtigen Bruttoumsatz von 676,1 Millionen US-Dollar ein. Nach diesem imposanten Erlös geht Sotheby’s nun mit dem zweiten Teil der exquisiten Kunstsammlung ins Rennen, die nach der Scheidung des New Yorker Immobilienmoguls Harry Macklowe von seiner Exfrau Linda nach 57 Jahren Ehe wieder auf den Markt schwappt. Mit den 30 Werken, darunter von großen Namen wie Cy Twombly, Donald Judd, Roy Lichtenstein oder Agnes Martin, sollen es nun mindestens 167 Millionen US-Dollar werden. Zu den Toplosen zählt mit einer Schätzung von 35 bis 50 Millionen US-Dollar erneut ein Gemälde Mark Rothkos. „Untitled“ mit drei braunen Farbfeldern auf rot-blauem Grund entstand 1960 an einem Wendepunkt in der Karriere des Künstlers, an dem er seine kräftigen Farben durch eine verhaltene Palette aus dunkleren Rottönen, Violett und tiefem Blau austauschte. Mit seiner meditativen Farbfeldkomposition versuchte Rothko ein Gefühl von Bedrohung und Frustration zu visualisieren, das er oft bei Einbruch der Dunkelheit zu spüren meinte. ...mehr

13.05.2022

Mit einer hohen Verkaufsrate und Rekordwerten überzeugte die Versteigerung moderner und zeitgenössischer Kunst bei Irene Lehr in Berlin

Im Geist der Revolution


Jankel Adler, o.T. (Selbstbildnis), um 1922

Auch mit ihrer ersten Versteigerungen in diesem Jahr konnte Irene Lehr ihre Erfolgsserie fortführen. Netto rund 1,8 Millionen Euro erwirtschaftete die Berliner Auktionatorin mit den 460 Positionen an Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, von denen gut 92 Prozent einen Abnehmer fanden. Damit hat die losbezogene Zuschlagsquote zum wiederholten Mal einen Spitzenwert erreicht, von dem andere Auktionshäuser oft nur träumen können. Das liegt zum einen an Lehrs moderater Preisgestaltung, zum anderen aber auch an einem immer wieder überraschenden Programm, welches die Sammler abseits der ausgetretenen und vielleicht auch etwas zu kostspieligen Pfade der Kunstgeschichte anlockt. Diesmal war es vor allem die Sammlung der Berliner Familie Kubicki, die auf breite Zustimmung stieß. Aus dem über Jahrzehnte gut gehüteten Nachlass der Künstler Stanislaw Kubicki und Margarete Kubicka konnte Irene Lehr 21 Arbeiten offerieren, die alle oft deutlich über den Schätzungen weggingen. Schon das erste Los dieses Konvoluts, ein geometrisch stilisiertes Selbstbildnis Jankel Adlers um 1922 in Tusche und zarter Pastellkolorierung, schnellte von 6.000 Euro auf 36.000 Euro. ...mehr

11.05.2022

Das Dorotheum in Wien tischt für seine Auktion der Gemälde des 19. Jahrhunderts ein abwechslungsreiches Programm aus Genreszenen, Landschafts- und Städteansichten sowie Blumenstillleben und Porträts auf

Ausgelassene Frühlingsstimmung


Fausto Zonaro, Bayram

Es wirkt wie die Ruhe vor dem Sturm: Noch stehen die drei Männer in ihren farbenfrohen Gewändern mit geschlossenen Augen fast statisch auf der Stelle, gleich werden sie zu den Klängen der Schalmei und der großen Trommel ausgelassen herumwirbeln. Der mit Zucker gesüßte Tee dampft bereits auf dem Tischchen neben den Musikern, zwischen den Zelten und Schirmen im Hintergrund herrscht geschäftiges Treiben. Fausto Zonaro schildert einen Moment des Festes Eid al-Fitr, mit dem das Ende des Ramadan-Fastens zelebriert wird. Sein Querformat „Bayram“, zu Deutsch „Feiertag“, hat sich mit einer Schätzung von 240.000 bis 280.000 Euro zum Star der Gemälde des 19. Jahrhunderts aufgeschwungen. Der Hofmaler des letzten osmanischen Sultans Abdul Hamid II. wartet zudem mit einem farbgewaltig-pastosen Blick auf den Bosporus für 35.000 bis 40.000 Euro und einem ebenso studienhaften Seestück vor der Stadtkulisse Istanbuls für 20.000 bis 25.000 Euro auf. Fröhlich und beschwingt geht es auch bei dem mit Leichtigkeit hingeworfenen italienischen Dorffest Cesare Tiratellis zu: Die sonntäglich gekleideten Einwohner ziehen nach dem Gottesdienst in einer langen Prozession, bei der sie auch Tiere und Lebensmittel für die anstehenden Feierlichkeiten mitführen, begleitet von Musik für 40.000 bis 60.000 Euro ins Dorf zurück. ...mehr

09.05.2022

Lempertz hat seine Preußen-Auktion um den „Berlin Salon“ mit Designobjekten der Moderne erweitert

Weinender Putto


Walter Gropius und Adolf Meyer, Herrenzimmer, 1923/24

Für seine kommende Auktionsrunde in Berlin hat Lempertz ein neues Format aufgelegt: Den „Berlin Salon“. Darin dreht sich alles um den modernen Möbelbau vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Bauhaus-Zeit. Hier verbirgt sich auch ein Highlight der Versteigerung: Ein komplett und original erhaltenes Herrenzimmer von Walter Gropius und Adolf Meyer, das sich bis heute zum Besitz der Enkelgeneration des Auftraggebers, des Försters Georg Hanstein, gehört. Wer meint, dass mit der Entstehungszeit in den Jahren 1923 und 1924 und damit in der frühen Bauhaus-Phase gebogenes Stahlrohr und damit eine frische Leichtigkeit im Vordergrund steht, ist überrascht. Gropius und sein engster Mitarbeiter Meyer griffen bei dem blockhaften Ensemble mit Schreibtisch, Sessel, Bücherregal, rundem Tisch und sechs Stühlen auf Eichenholz und naturfarbene Lederpolster zurück. Dabei verzichteten die Entwerfer auf Zierrat und stellten die schlichte kantige Formgebung heraus. Laut Lempertz ist es das einzige Möbelensemble der Epoche, das sich nicht in Museumbesitz befindet, und will zusammen mit Aufrissplänen und der dazugehörigen Geschäftskorrespondenz mindestens 100.000 Euro sehen. ...mehr

04.05.2022

Die Art Brussels meldet sich nach zwei Jahren Corona-Unterbrechung fulminant zurück. Sie findet jedoch leider zum letzten Mal am zentrumsnahen Standort Tour & Taxis statt

Hello again and Goodbye


am Stand der Galerie Nagel Draxler

Zwei Jahre hat die Art Brussels wegen der Corona-Pandemie als Präsenzveranstaltung pausieren müssen. Jetzt ist die Messe in alter Frische zurück, leider aber zum letzten Mal am mittlerweile etablierten Standort unweit vom Brüsseler Stadtzentrum. Am Vernissagetag strömten die Besucher und Sammler zuhauf in die historischen ...mehr

02.05.2022

Frühlingserwachen nach überlangem Winterschlaf: Mit ihrer vierten Ausgabe wechselt die Art Düsseldorf auf den Frühjahrstermin und präsentiert sich aufgeräumter, zuversichtlicher und hybrider denn je

Mit neuem Schwung zurück


Lilian Bourgeat, Bottes, 2022

Fast zweieinhalb Jahre mussten die Düsseldorfer warten, bis die nunmehr vierte Ausgabe ihrer Kunstmesse Art Düsseldorf stattfinden konnte. Die rheinische Messe, die ihre Premiere im November 2017 feierte, konnte sich schnell nach den weiteren Ausgaben 2018 und 2019 als feste neue Größe neben der Art Cologne im Rheinland etablieren. Doch dann kam mit der Corona-Pandemie der Lockdown und damit verbunden eine längere Zwangspause. Jetzt ist die Art Düsseldorf mit Elan zurück – und das auch mit Hilfe einer großzügigen Unterstützung im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgelegten Programms „Neustart Kultur“. Die Galerist*innen konnten daher zu 30 Prozent der sonst üblichen Standgebühren an der Messe teilnehmen. 84 Aussteller waren auf der Art Düsseldorf zugegen, viele davon aus der Stadt selbst und näheren Umgebung sowie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus waren aber auch Galerien aus Italien, Frankreich, Dänemark, Peru, Spanien, Luxemburg, den Niederlanden, Belgien und der Türkei an den Rhein gekommen, darunter die internationalen Top-Player Leo Koenig Inc. und Carolina Nitsch aus New York, Kamel Mennour aus Paris, Nosbaum Reding aus Luxemburg und Brüssel, die Galerie Krinzinger aus Wien und Zilberman aus Istanbul. ...mehr

In den Unwägbarkeiten der vierten Welle der Corona-Pandemie wagt das alte Flaggschiff Art Cologne einen Neuanfang mit zwei bekannten Beibooten: der Cologne Fine Art & Design und der Exponatec

Neustart in der Trias


Art Cologne 2021

Nachdem die Art Cologne dreimal und die Cologne Fine Art zweimal verschoben werden mussten, kann es nun wieder losgehen. Verschlankt auf rund 150 Galerien aus den Bereichen Klassische Moderne, Nachkriegs- und Gegenwartskunst wartet die Art Cologne mit dem größten Teilnehmerfeld auf. Sie kommen aus 28 Staaten; die meisten aus Deutschland, aber nur zwei aus den USA, was nicht zuletzt den Unsicherheiten in der aktuellen Pandemielage geschuldet ist. Schreitet man heuer durch die coronabedingt auf fünf Meter verbreiterten Gänge, vermittelt dies einen luftigen, grandiosen Auftritt der einzelnen Kojen. Am meisten kommt dies in der Halle mit den klassischen Positionen zum Tragen, bedingt durch die im Vergleich zu früher verhaltenen Besucherströme, während die Contemporary-Ebene erfreulicherweise von vielen jüngeren Gästen heute am Eröffnungstag schon recht gut besucht war. Die Zeitgenossen bilden mit über 100 Ausstellern das größte Segment weit vor den Klassiker und die Künste nach 1945. Einige namhafte Neuzugänge gibt es zu verzeichnen, darunter solch prominente Galerien wie Bastian aus Berlin und London, Monica de Cardenas aus dem schweizerischen Zuoz, Misako & Rosen aus Tokio oder Barbara Weiss aus Berlin, die aber ferngebliebene altgediente Teilnehmer nicht ersetzen können. ...mehr

Endlich wieder Messe: Kunsthändler brauchen ebenso wie Sammler und Museumskuratoren Messen als einen Ort der Begegnung. Das untermauern derzeit in Bayerns Hauptstadt die Highlights – Internationale Kunstmesse München im Kaiserhof der Residenz und die Kunst & Antiquitäten München im Haus der Kunst

Wieder von Kunst berauscht


Fast die Hälfte ihres Umsatzes generieren deutsche Galerien auf Kunstmessen. Das macht die Verkaufsausstellungen für Händler bei noch so forscher Entwicklung von digitalen Formaten unersetzlich. Aber wer gestern während der VIP-Preview der Highlights als Connaisseur an der kleinen frühbarocken, schlafenden Elfenbein-Venus von Balthasar Permoser am Stand von Skulpturenspezialist Eitle-Böhler, an dem unergründlichen Vierfach-Porträt „Joseph Beuys, State II“ von Andy Warhol bei der Galerie Schwarzer oder an dem Fünfzigerjahre-Schreibtisch von Pierre Jeanneret des Designfachmanns Stefan Vogdt vorbeiflanierte, wird dieses Knistern bemerkt haben, das nur die unmittelbare Begegnung mit Kunst erzeugen kann. Für Sammler waren die letzten eineinhalb Jahre vielleicht eine Durststrecke, für den Kunsthandel jedoch bedeuteten die abgesagten Messen hohe berufliche Einschränkungen. Klein beigegeben haben die Händler nicht, wie das glanzvolle Angebot auf den Highlights zeigt. ...mehr

Die am vergangenen Wochenende zu Ende gegangene Art Basel markiert den von Hoffnung und Zuversicht getriebenen Aufbruch des internationalen Kunstbetriebs in postpandemische Zeiten – doch noch beschäftigen sich viele Künstler mit Covid-19 und den Folgen

Neuanfang nach schwierigen Zeiten


Besucher auf der Art Basel 2021

Ein weißer Mercedes-Kombi aus den 1970er Jahren mit russischem Kennzeichen hat leicht chaotisch auf dem Messegelände in Basel geparkt. Art Basel-Besucher, die zwischen den Hallen hin- und hereilen, bleiben irritiert stehen, einige werfen einen Blick durch die Scheiben. Was sie zu sehen bekommen, scheint ein etwas böser Kommentar sowohl auf den glamourösen Kunstbetrieb, als auch auf die rigide Ausgrenzung sexueller Minderheiten in Russland zu sein. Auf der Ladefläche des Kombis liegt Arm im Arm schlafend ein junges, offenbar schwules Paar, das den langen Weg von Russland nach Basel auf der Autobahn zurückgelegt hat, im Gepäck etwas Proviant und notdürftig in Luftpolsterfolie verpackte Kunstwerke. Messeausweise auf dem Armaturenbrett weisen sie als „Installer“, also Aufbauhelfer, aus. Wer sich etwas auskennt in der Szene, kann vermuten, dass auch sie Künstler sind. Nur eben nicht so erfolgreich wie all die Kunstmarktstars, deren teils millionenschwere Werke in den Messehallen offeriert werden. „The Outsiders“ lautet der Titel dieser Installation des dänisch-norwegischen Künstlerpaares Michael Elmgreen und Ingar Dragset, die die prekäre Bezahlung vieler Assistenten und Helfer, die den Kunst- und Messebetrieb am Laufen halten, ebenso thematisiert wie das unbedingte Mobilitätsbedürfnis der Branche, das durch die Corona-Pandemie vorübergehend ausgebremst war. ...mehr







News vom 16.05.2022

Wuppertal entdeckt seine Sammlung

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Deutsche Börse Photography Prize für Deana Lawson

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Emmanuel Van der Auwera in Basel

Emmanuel Van der Auwera in Basel

Sammlung Gallinek für Karlsruhe erhalten

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