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Farbe, Licht und Reflexionen: Der französische Künstler Daniel Buren hat dem Bahnhof Guillemins im belgischen Liège ein neues Kleid verpasst. Die auf genau ein Jahr begrenzte Intervention im Zusammenspiel mit der Architektur von Santiago Calatrava schafft einen ebenso poetischen wie magischen Ort

Walking on Sunshine


Daniel Buren, Comme tombées du ciel, les couleurs in situ et en mouvement, 2022-2023

Bahnhöfe gelten als Kathedralen der Moderne, der Mobilität und des Fortschritts. Gleichzeitig sind sie Orte des Abfahrens und des Ankommens, der Trennung und des Wiedersehens. Kurz gesagt, sind sie Schicksals- und Sehnsuchtsorte par excellence. Viele verfügen tatsächlich über markante Elemente kirchlicher Bauten. Dabei ist ihr ...mehr

Ida Ekblad, Nora Turato und Rinus van de Velde. Beim diesjährigen Art Weekend im Hotel Castell in Zuoz wurden drei spannende künstlerische Positionen vorgestellt, die sich auf unterschiedliche Art mit Bildern, Sprache und Zeichen beschäftigen

Drei, die es wissen wollen


Nora Turato, eeeexactlyyy my point., 2021

Das Art Weekend im Hotel Castell im schweizerischen Zuoz ist für seine treuen Fans längst zu einer festen Institution am Beginn des Kunstherbstes geworden. Bereits seit 1993 lädt der Besitzer des Hotels, der Zürcher Künstler und Sammler Ruedi Bechtler, einmal im Jahr unter verschiedenen Mottos zur Begegnung mit Kunst, Künstler*innen, Kurator*innen, Theoretiker*innen und Sammler*innen ein. Während anfangs eher ereignishafte Formate, etwa spektakuläre Sprengaktionen des St. Gallener Konzeptkünstlers Roman Signer, im Fokus standen, hat sich in den letzten Jahren das Format des sogenannten Art Weekends etabliert. Eingeladen werden jeweils zwei bis drei Künstler*innen sowie mit deren Werk vertraute Museumsdirektor*innen oder Kunsthistoriker*innen. ...mehr

Die Stadt Luxemburg und Esch-sur-Alzette sind die beiden größten Orte des Großherzogtums Luxemburg. Das im Ausland noch weitgehend unbekannte Esch ist in diesem Jahr europäische Kulturhauptstadt und kann der Kapitale in mancherlei Hinsicht die Stirn bieten

Aufbruch im alten Stahlrevier – Teil III


Möllerei in Esch-sur-Alzette

Doch zurück nach Esch. Im Stadtteil Belval befindet sich unterhalb eines ehemaligen Stahlwerks die Möllerei, eine Ausstellungshalle, die bis heute den nach Kohle, Ruß und Maschinenöl riechenden Charme der Schwerindustrie verströmt. Im Rahmen der Kulturhauptstadt arbeitet man hier mit den Institutionen ZKM Karlsruhe, Haus der elektronischen Künste (HEK) Basel und dem Festival Ars Electronica in Linz zusammen. Bis vor kurzem war hier die vom HEK entwickelte Schau „Earthbound – Im Dialog mit der Natur“ mit innovativen Darstellungsweisen von Natur in den digitalen künstlerischen Medien zu sehen. Die von den Kurator*innen Sabine Himmelsbach und Boris Magrini zusammengestellte Schau versammelte 19 technisch herausfordernde internationale Positionen und fügte sich kongenial in das stark abgedunkelte Ambiente der Industriehalle ein. ...mehr

Ein Blick auf die Kunst der Zukunft: Das „Forecast Forum Edition 7“ stellte jetzt im Radialsystem Berlin an drei abwechslungsreichen Abenden 18 Bewerber*innen für das internationale Mentorenprogramm und dann die Gewinner*innen vor

Mach, was du machen willst


Forecast Forum Edition 7

Was haben der malawische Comedian Daliso Chaponda, die libanesische Investigativjournalistin Alia Ibrahim, die österreichische Choreografin Florentina Holzinger, die kolumbianisch-französische Filmregisseurin Laura Huertas Millán, die serbisch-amerikanische Künstlerin Ana Prvacki und der indonesische Vokalist Rully Shabara gemeinsam? Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel, bei genauerem Hinschauen jedoch eine ganze Menge. Alle sechs nämlich fungieren in diesem Jahr als Mentor*innen bei Forecast, einem internationalen Mentorat, das weltweit seinesgleichen sucht. Forecast, gegründet 2015 von dem Regisseur Freo Majer, der bis heute auch als künstlerischer Direktor der Plattform fungiert, ist ein Programm des Vereins Skills e.V. für Wissenstransfer, das international und interdisziplinär angelegt ist. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Kulturproduzent*innen aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur, Design, Musik, Tanz, Videokunst, Kuration, Theorie und neuerdings auch Journalismus und Unterhaltung mit anerkannten und etablierten Künstler*innen in Kontakt zu bringen. ...mehr

Die Stadt Luxemburg und Esch-sur-Alzette sind die beiden größten Orte des Großherzogtums Luxemburg. Das im Ausland noch weitgehend unbekannte Esch ist in diesem Jahr europäische Kulturhauptstadt und kann der Kapitale in mancherlei Hinsicht die Stirn bieten

Aufbruch im alten Stahlrevier – Teil II


Guillaume Bijl, Le Magicien, 2015

Wer die Stadt Esch besser kennenlernen möchte, der kann das am besten auf dem Skulpturenparcours „Nothing Is Permanent“ tun, den der Luxemburger Galerist Alex Reding kuratiert hat. Schon der Titel, der einem Gemälde des vor 20 Jahren bei einem Flugzeugabsturz im Alter von 35 Jahren tödlich verunglückten Luxemburger Künstlers Michel Majerus entnommen ist, legt es nahe: Nichts hält für immer, der Zahn der Zeit schreitet unablässig voran und stellt so manche Gewissheit in Frage. Dennoch ist Alex Reding darum bemüht, dass einige der 23 Skulpturen, die teils auf Industriebrachen, teils vor wichtigen Gebäuden des Stadt Esch aufgestellt worden sind, angekauft werden und dann womöglich dauerhaft in der Stadt bleiben. Insofern ist der Titel der Schau auch durchaus etwas kokett gewählt. ...mehr







News vom 05.12.2022

Stober-Kunstpreis für Tenki Hiramatsu

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Bayern überprüft Sicherheit seiner Museen

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Christie’s: Salvator Mundi-Kopie für Millionenwert verkauft

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Mexikanische Moderne: Leipzig entdeckt Olga Costa

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Neumeister Münchener Kunstauktionshaus - Normunds Braslins, White Room, 2013

Winterauktion bei Neumeister
Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Kunsthaus Lempertz - Kölner Rathaus-Teppiche, Täbris, 1937/42

Großer Erfolg für die Kölner Rathausteppiche
Kunsthaus Lempertz





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